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Daniel Fehring in Traders Daily
vom


von Daniel Fehring

Eigentor

Nach dem 0:3 Deutschland-Italien in der ersten Halbzeit habe ich dann doch das Wohnzimmer verlassen. Sicherlich zu recht.

Die wichtigere Frage ist eher, warum schafft man Währungen ab. Vor einigen Jahren gab es noch die italienische Lira, den Franc und sogar die DM. Die Wirtschaft sollte beflügelt werden, weil keine Konvertierungskosten für den Handel anfallen sollten. Ist schön gedacht, aber was nicht bedacht worden ist, dass die Steuerungsinstrumente beseitigt wurden. Vor der Einführung des EURO hatte man noch die Möglichkeit durch einzelne Zinsschritte die jeweiligen Volkswirtschaften zu steuern. Mit einer einheitlichen Währung geht das nicht mehr. Der Grund für diesen Schritt liegt viel mehr darin, dass eine Währungsreform durchgeführt wurde. Keiner sollte es mitbekommen und es wurde galant gelöst.


Glauben Sie den Zahlen nicht

Jeden Monat werden unsere Teuerungsraten veröffentlicht. Sie besagen einen Anstieg um 1,2 %. Das ist eine glatte Lüge. Jeder von uns weiß, dass die DM fast dem EURO gleich zu setzen ist. Ich meine in seiner Kaufkraft. Wenn ich hier nachrechne, komme ich auf mehr wie 1,2 %. Aber warum das ganze. Wenn Sie mal viel Zeit haben, dann schauen Sie doch nach, was in dem so genannten Warenkorb gelistet ist. Sommerhüte für Damen und Verlegen für Parkettböden, aber nur wenig was wir täglich brauchen.

Kommen wir aber zu den Fakten: Die Majors (wesentlichen Währungen) verhalten sich sehr ruhig. Der EUR/USD pendelte gestern in der Spitze von 1,1970 und im Low von 1,1890. In dem Hauptwährungspaar könnte man fast glauben, viel Luft um nichts. Es gibt nur wenige Ausschläge und anschließend trifft man sich wieder in der Mitte. Im EUR/JPY ist es das gleiche. Natürlich gibt es immer wieder Kursspitzen, aber wir befinden uns nach wie vor in einer Seitwärtsbewegung. Bei 138,15 traf der Kurs auf eine starke Unterstützung und es verwunderte keinen, dass er von dieser abprallte, um anschließend auf 138,69 zu gehen. Wie schon erwähnt, wir bewegen uns momentan in einem sehr kleinem Rahmen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Fehring


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