Comeback der Schwellenländer
Profit Radar
vom 19. Oktober 2009, 19:00 Uhr
ENL5454
Es war klar, dass diese Länder ein Comeback feiern würden. Genau so, wie es jedem Investor in den Emerging Markets klar sein muss, dass die Kurse trotz der guten Zukunftsperspektiven nicht immer nur nach oben laufen werden.
In den Schwellenländern müssen wir mit einer höheren Volatilität leben, als in DAX, Dow Jones und Co. - das ist der Preis dafür, dass wir auch wesentlich höhere langfristige Gewinnchancen haben.
Das gilt umso mehr für die kleinen Emerging Markets der 2. und 3. Reihe. Diese Länder haben in den letzten 3 Jahren eine größere Berg- und Talfahrt hinter sich als die Gewinner von „Deutschland sucht den Superstar". Zuerst wurden sie wild gefeiert und die Kurse konnten gar nicht hoch genug steigen. Mehr zur Zukunft der Emerging Markets erfahren Sie im nächsten Profit Radar.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Jürgen Drgala (19.10. 2009 20:42 Uhr):
Sehr geehrter Herr Wilhelmi, ich finde zwar prima, dass Sie die positiven Entwicklungen in den Emerging Markets schwerpunktartig in Ihrem Newsletter aufgreifen, allerdings bin ich der Meinung, dass die eigentlichen Gewinne bis zum nexten Rücksetzer bereits schon wieder gelaufen sind, das gilt insbesondere für Lateinamerika und dort spezifisch Brasilien, Indien und China. Lediglich größeres Potential scheinen noch Russland und die östlichen Europäer zu haben. Die für mich alles entscheidende Frage nach dem Finanz-und Wirtschaftscrash war eigentlih die ganze Zeit, ob die Schwellenländer mittlerweile genug Kraft besitzen ,um unabhängig von den klassischen Märkten USA und Mitteleuropa durchzustarten oder ob sie weiter der Appendix dieser Märkte sind. Zu Crashbeginn sah es so aus, dass eine sehr starke Korrelation der beiden auf dem ersten Blick unterschiedlichen Märkte bestand.. Leider konnte man insoweit auch nichts Umfassendes von den selbsternannten Finanzauguren für seine Anlageentscheidung in Erfahrung bringen. Dieses Korrelationsverhältnis konservativer Märkte und der Bric-Märkte hat sich zwischenzeitlich jedoch stark abgeschwächt bzw. ist schon gar nicht existent. Wenn die Gewinnnadel nach Norden zeigt ist eine Nachvollziehung dieser Realität dann auch nicht mehr allzu schwer. Viel interessanter wäre momentan eine Einschätzung wie lange die Gewinne noch nach Norden zeigen und wann punktgenau und warum die mit Sicherheit bald zu erwartende Korrektur kommt und in welchem Umfange. Ihr Dr.jur. Jürgen Drgala (wenn Sie wollen können Sie diesen Leserbrief abdrucken bzw auch ins Internet stellen zur Diskussionsankurbelung, da in letzter Zeit alles ein wenig erlahmt).
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