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Das können Sie auch am chinesischen Automarkt ablesen. Insgesamt ist in China der Automarkt in den letzten 10 Jahren um 30% jährlich gewachsen. Zwischen den einzelnen Provinzen gibt es jedoch erhebliche Unterschiede.
So liegt die PKW-Dichte in Peking zum Beispiel bei 217 Autos pro 1.000 Einwohner (zum Vergleich Berlin liegt bei 328 pro 1.000 Einwohner). Der Südosten Chinas aber, zum Beispiel die Provinz Jiangxi, kommt auf ganz andere Zahlen. Diese Provinz kommt nur auf eine PKW-Dichte von 21 Autos pro 1.000 Einwohner.
Das bedeutet, in den Provinzen abseits der Küsten gibt es nicht im Ansatz Sättigungserscheinungen wie vielleicht in den Metropolen, sondern noch jede Menge Wachstumspotenzial für die nächsten Jahre.
Das ist auch für europäische Autobauer eine gute Nachricht, zum für VW. Die Tochter Audi wächst in China derzeit stärker als geplant. Audi hat insgesamt sein Absatzziel auf 1,4 Mio. Autos erhöht. Allein Mai verkaufte Audi knapp 130.000 Autos, rund 14% mehr als im Vorjahresmonat.
Hier die Zahlen für China. Der Absatz für Audi stieg im letzten Monat um 44% auf 36.000 Autos, im Vergleich dazu legte der Absatz nur um 8% zu. Kein Frage: VW ist für das Wachstum in China gut gerüstet, auch wenn sich die Dynamik etwas abschwächen sollte. Wie kaum ein anderer Autobauer profitiert VW zusätzlich von der weiter anhaltenden Euroschwäche. Deshalb gehört für mich die VW-Aktie in jedes globale, konservativ ausgerichtete Depot.
Gute Kurse wünscht
Volkmar Michler