China-Small Caps weiterhin sehr günstig bewertet
Daniel Wilhelmi in Profit Radar zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 7. Juni 2010, 19:00 Uhr
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Was hat China mit den Pleitekandidaten Griechenland und Spanien zu tun? Welche Chancen bietet China jetzt in der Krise? Darum ging auf zwei China-Investmentkonferenzen, an denen ich im Mai in New York teilgenommen habe.
Es spielt für solche Firmen, die ihre Geschäfte im Landesinneren mit den chinesischen Bürgern machen, keine Rolle. Vielmehr stellten viel der Firmen, die sich dort vor amerikanischen Fondsmanagern, Fachleuten und Großinvestoren präsentierten, aggressive Expansionspläne vor, um überhaupt der rasant ansteigenden Nachfrage in China hinterher zu kommen.
Diese (noch) kleinen Firmen, die sich auf den zwei Konferenzen präsentierten, spüren überhaupt nichts von der Krise in Europa oder den Problemen vieler Wirtschaften rund um den Globus. Die Nachfrage kommt aus China selbst. Denn diese Firmen machen ihre Geschäfte in China mit Chinesen - und dort boomen die Geschäfte.
Zudem sind viele chinesische Nebenwerte weiterhin spottbillig, nachdem die Aktien vieler chinesischer Nebenwerte in den vergangenen Monaten zwischen -30% bis sogar -50% von den Höchstständen in 2009 gefallen sind. Aber haben sich dementsprechend die Geschäftsaussichten eingetrübt? Bei vielen dieser Unternehmen lautet die Antwort: Nein.