China hat den globalen Solarmarkt überrannt
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vom 13. September 2010, 19:00 Uhr
ENL5454
Natürlich waren die Gefahren von kostengünstigeren Produktionen der chinesischen Solarunternehmen bekannt. Aber im Westen war man sich sicher: Die Chinesen könnten nicht an die technologische Qualität der deutschen, europäischen oder amerikanischen Solarfirmen heran reichen.
Doch dann passierte etwas, womit die europäischen Solarunternehmen so nicht gerechnet hatten: Die asiatischen Solarfirmen, allen voran die Chinesen, nutzten die Zeiten als wenig beachtete Billigproduzenten, um sich heimlich und fern ab des Rampenlichtes das technologische Wissen der westlichen Firmen anzueignen.
Ohne großes Aufsehen entwickelten sich Firmen wie Suntech Power, Yingli Green Energy oder Trina Solar nach und nach immer weiter. Und plötzlich können sie heute qualitativ mit den deutschen Solarunternehmen in weiten Teilen voll konkurrieren - aber eben wesentlich günstigere Preise anbieten können.
Das Ergebnis: Ein Erdbeben in dem Solarsektor. Innerhalb kürzester Zeit verlor Deutschland seine Vormachtstellung an China, dem neuen Zentrum der Solarindustrie. Viele der noch vor Jahren hochgejubelten deutschen Solarunternehmen kämpfen heute ums pure Überleben. Denn die Schere in der Qualität zu den westlichen Solarunternehmen hat sich weitgehend geschlossen.
Nun sehen sich die deutschen Firmen plötzlich einem gnadenlosen Konkurrenzkampf mit den chinesischen Solarunternehmen gegenüber, die gleichwertige Solartechnologie zu wesentlich günstigeren Preisen anbieten können. Die Solarbranche dient dabei nur als eines der ersten Beispiele, was in den kommenden Jahren auf den High Tech-Sektor zukommen wird. Einen neuen chinesischen Solarwert hat Taipan erst vor wenigen Tagen vorgestellt, der jetzt schon über 12% gestiegen ist. Für weitere Infos dazu klicken Sie auf Taipan.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi