Chartvergleich Dax, Dow Jones und S&P 500
Robert Schröder in Wave Daily zum Thema Dax 30
vom 30. Juni 2009, 13:00 Uhr
ENL5454
Fakt ist natürlich, dass der Dax den großen US-Indices DJIA und SPX von der Tendenz immer hinterher läuft.
Allerdings gibt es öfter einmal ein paar gar nicht so unbedeutende Abweichungen. Besonders in der vergangenen
Handelswoche wurde das deutlich.
Fangen wir mit dem Dax an. Dieser fand sein Tief am 23. Juni mit 4.670.
Ab dort stieg der Index wieder auf 4.900 Punkte.
Wie ist die Kursstruktur in diesem Zeitfenser zu interpretieren?
Fragen Sie mich etwas Leichteres!
Einen Aufwärtsimpuls kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. Die Bewegung seit 4.670 war eher dreiteilig. Hin und Her, zurück und dann doch hoch ...
Der Dax zählt sich also in diesem Zeitfenster leider ziemlich konfus und unsauber.
Wenn Sie selbst Erfahrung mit den Elliott-Wellen haben, werden Sie nachvollziehen können was ich damit meine.
Jetzt zum Dow Jones. Hier sieht die ganz Sache schon ganz anders aus. Das Tief fand der Dow nicht etwa am 23. Juni, sondern einen Tag später mit 8.260. Der Dax hätte diese Bewegung ja eigentlich nachvollziehen müssen ... hat er aber nicht. Übrigens auch der FDax nicht.
Ab diesem markanten Juni-Tief bewegt sich der Dow Jones relativ eindeutig aufwärts. Bis zum 25. Juni hat sich hier ein formschöner Aufwärtsimpuls gebildet.
Wenn der Dow Jones einen Aufwärtsimpuls zeigt, ist dieser sicher auch beim S&P 500 zu finden.
Irrtum!
Ähnlich wie der Dax, fand auch der S&P 500 sein Juni-Tief am 23. Juni. Den Absacker des Dow am 24. Juni hat der Index nicht nachvollzogen. Warum auch immer ...
Es ging hier zwar hoch, aber die Kursstruktur ist auch hier auf dieser Zeiteben nicht wirklich greifbar. Siehe Dax!
Was tun? Der Dax und der S&P 500 sind nicht eindeutig. Der Dow Jones ist es aber.
Ganz einfach! Wir analysieren und handeln den Index, der sich und am klarsten und einfachsten darstellt.
Aus diesem Grund nachfolgend eine Analyse zum Dow Jones.


