Charttechnik in Perfektion

in Wave Daily zum Thema Chartanalyse
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da die US-Konjunkturdaten zu uneinheitlich ausfallen, um derzeit eine klare Wirkung auf die Aktienmärkte ausmachen zu können, hatte ich zuletzt geschrieben, dass es besser sei, sich zunächst auf die Charttechnik zu verlassen. Wer diesem Rat und meinen jüngsten Chartanalysen gefolgt ist, konnte bislang erneut hervorragende Trading-Ergebnisse erzielen und Charttechnik in Perfektion erleben.

Charttechnik in Perfektion

Der DAX erreichte gestern exakt das obere Ende des Abwärtstrendkanals, welchen ich hier zuletzt in der Analyse vom 6. Juni dargestellt hatte.



(Quelle: CFX-Broker) DAX, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen

Im Idealfall wäre somit ein Long-Trade über fast 400 DAX-Punkte möglich gewesen. Natürlich trifft man aber nur selten exakt das Tief und das Hoch, aber an der oberen Begrenzung des Trendkanals im Bereich von 6.300 Punkten wäre eine enge Stopp-Strategie aus heutiger Sicht optimal gewesen.

US-Indizes - Unterstützungen haben hervorragend funktioniert

Und nicht nur im DAX gab es Charttechnik in Perfektion. Im Dow Jones wären sogar, bei dem von mir angeratenen Einstieg bei 12.000 Punkten, Kursgewinne von gut 750 Punkten drin gewesen. Und die Gegenbewegung im Dow Jones endete recht exakt an dem Niveau, an dem der Dow Jones ins negative Szenario wechselte (12.710 Punkte).


(Quelle: Tradesignalonline.com) Dow Jones, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Im Future-Handel, der in diesem Chart nicht berücksichtigt ist, erreichte der Dow Jones sogar einen Kurs von knapp 12.755 Punkte, der Index notierte aber auch zwischenzeitlich unter 12.000 Punkten, was hier im Chart ebenfalls nicht zu sehen ist. Selbst wenn jemand an dem vermeintlichen Boden bei 12.284 (siehe Beitrag vom 1. Juni) bereits eingestiegen ist, dann konnte er/sie sich inzwischen über ordentliche Gewinne freuen.

Auch die Unterstützungen im S&P500 und insbesondere im Nasdaq100 haben hervorragend funktioniert.

Trading-Strategie für Pattsituation

Widerstände stoppen Gegenbewegung

Doch genauso gut, wie diese wichtigen Marken auf der Unterseite funktioniert haben, haben nun auch die Widerstände auf der Oberseite funktioniert. Beim DAX war es die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals, bei den US-Indizes die jeweiligen waagerechten Zonen.

Pattsituationen

Nachdem man schon bei den Konjunkturdaten keine klaren Signale ableiten konnte, hat man durch die jüngsten Kursverläufe nun auch charttechnisch eine Patt-Situation erreicht. Auf der einen Seite haben die soliden Unterstützungen ihren Beitrag zur Gegenbewegung oder sogar zu einer möglichen Trendwende geleistet, auf der anderen Seite sind die Kurse an den wichtigen Widerständen abgeprallt, wodurch sich das bärische Szenario bestätigt hat.

Trading-Strategie

Doch solange keine der Marken nach oben (Widerstände) oder unten (letzte Tiefs bzw. Unterstützungen) gebrochen wird, bleibt es beim Unentschieden. Man könnte nun die Seitwärtsrange der US-Indizes bzw. beim DAX den Trendkanal nutzen, um "unten long" und "oben short" zu gehen. Im Falle eines Ausbruchs können entsprechende Richtungs-Positionen gekauft werden.

Long-Seite bevorzugt

Ich persönlich bevorzuge die Long-Seite, denn neben der Charttechnik, die derzeit ausgeglichen erscheint, gibt es ja auch noch die weiteren Argumente aus dem Beitrag vom 6. Juni (runde Marken, Saisonalität, Stimmung der Anleger, günstige Bewertung).
Lediglich die Krise und die weiteren Konjunkturdaten müssen dabei sehr genau beobachtet werden.


Ich wünsche Ihnen gute Gewinne
Sven Weisenhaus


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Sven Weisenhaus
Sven Weisenhaus

Sven Weisenhaus handelt seit mehr als 10 Jahren Aktien, Zertifikate und inzwischen hauptsächlich CFDs. Im Wave Daily dreht es sich meist um Elliot Wellen.

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Kommentar von Nobo

Striche, Striche, Striche .... Um klare Signale zu erwirken, werden Sie absolut.

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