Chart des Jahres... der Millenium-Chart
Brian Hunt in Investors Daily zum Thema Goldpreisentwicklung
vom 2. Januar 2012, 18:00 Uhr
ENL5454
heute präsentieren wir Ihnen nicht den Chart des Tages oder der Woche... heute präsentieren wir Ihnen den Chart des Jahres.
Langjährige Leser wissen, dass wir - offiziell hier in den Newslettern im Investor Verlag - seit 2005 steigende Goldpreise prognostizieren (natürlich waren wir schon vorher Gold-Bullen und Gold-Besitzer). Um Barbara Mandrell zu zitieren: "Wir waren Gold-Bullen, noch bevor Gold in aller Munde war."
Unsere bullishe Einstellung hat sich ausgezahlt. Jedes Jahr seit 2001 hat der Goldpreis höher geschlossen. Zum elften Mal in Folge schließt der Goldpreis auch in diesem Jahr höher als am Jahresanfang. Wenn Sie sich die letzten 200 Jahre ansehen, finden Sie keinen einzigen liquiden Aktivposten (wie Aktien, Indizes, Rohstoffe, Immobilien...), der diesen Anspruch für sich erheben kann.
Langjährige Leser kennen ebenfalls die beiden wesentlichen Faktoren, die dieser Goldpreis-Entwicklung Rückenwind geben:
1.) Westliche Regierungen wie die Vereinigten Staaten und Europa haben Schuldenberge aufgehäuft, die vermutlich nicht mit gesundem und ehrlichem Geld bezahlt werden können. Diese Schulden werden mit abgewerteten, "verdorbenen" Papiergeld zurückgezahlt. Dies hat zum Ergebnis, dass Gold - "echtes" Geld - weiter steigt.
2.) Die relativ armen Staaten Asiens werden reicher. Sie haben eine jahrhundertealte kulturelle Beziehung zu Gold und Silber... und sie kaufen das gelbe Edelmetall in reichlichen Mengen.
Chart Gold
All dies kommt zusammen, um den Chart des Jahres zu produzieren... den Millennium-Chart. In einer Welt, die - so scheint es - Korruption fördert, eine "Bruder-Leichtfuß"-Lebensweise ermöglicht und unfähige Regierungen toleriert, leuchet die Hausse in ehrlichem Geld wie ein Leuchtturm in einer dunklen Nacht.
Good Investing and a Happy New Year
Brian Hunt
