Bundespräsident Wulff und kritische Anmerkungen zum christlichen Fest
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen
vom 6. Januar 2012, 16:00 Uhr
ENL5454
Im Süden der Republik, sowie in Österreich und der Schweiz, wird heute das Fest der Heiligen Drei Könige gefeiert. Sternsinger ziehen durch die Straßen und sammeln für christliche Hilfsprojekte. Sie erinnern mit dieser Aktion, nur wenige Tage nach Weihnachten, noch einmal an die Weihnachtsgeschichte und die Tragik von Menschen, die in Armut geboren werden. Sie erinnern aber auch daran, dass christliche Nächstenliebe in der Lage ist die emotionale Kälte der Menschen zu überwinden. Aber kaum sind die Weihnachtsgeschenke ausgepackt stellen wir fest dass die Kälte in den zwischenmenschlichen Beziehungen wieder zunimmt. Die Umsatzzahlen des Einzelhandels, und das ist eine Tatsache, interessiert uns Börsianer mehr als die Umsätze der Sternsinger.
Tatsache ist auch, das sich die Medien und das Volk der Straße auf unser Staatsoberhaupt stürzen als wenn es um übelste Verfehlungen gehen würde. Dabei geht es vor allem um eine Diskussion die sich ausschließlich auf moralische Wertvorstellungen stützt. Juristisch gibt es überhaupt keine Grundlage dafür die solch eine Hetzjagd und Vorverurteilung rechtfertigen würde. Hier wird die Person Wulff ruiniert und viele die sich an dieser Hetzjagd beteiligen fühlen sich bestätigt weil ihr Gerechtigkeitsgefühl angesprochen vielleicht auch befriedigt wird. Tatsache aber ist, dass dieses Gerechtigkeitsgefühl missbraucht wird. Denn offensichtlich geht es nicht um die Person Wulff, sondern darum den politischen Gegner Angela Merkel zu schaden.
Aber kommen wir noch einmal auf den Kern der Diskussionen zurück. Wenn wir einmal alle Argumente aus der Diskussion heraus streichen, die sich ausschließlich auf moralische Bedenken stützen beispielsweise Freunde zu haben die von ihrem Vermögen leben können, dann bleibt von dieser emotionalen Argumentation nichts mehr übrig was eine menschenverachtende Hatz in einem christlichen Land wie Deutschland rechtfertigen würde.
Es gibt kein Gesetz welches Gastfreundschaft und Nachbarschaftshilfe unter Strafe stellt. Gott sei Dank muss ich sagen und wir sollten es auch niemanden gestatten unsere liberale Gesellschaftsordnung zu untergraben.
Zum zweiten Teil von: Und wie ist das mit dem Bankkredit gelaufen?Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von hubsi (06.01. 2012 16:13 Uhr):
Der Kommentator spricht mir aus der Seele. Mit welcher Vehemenz sich die Medien und die Opposition auf den Bundespräsidenten stürzen - das ist einfach zum Kotzen. Vielleicht sollte man einmal bei den größten Schreiern nachforschen, welche Leichen sie im Keller haben. Anscheinend sind dies alles nur Manöver, um von sich abzulenken.
Antworten- Antwort von horbi (06.01. 2012 16:47 Uhr):
Wer kritisiert, dass Wulff kritisiert wird, dabei zugleich auf Angriff gegen die Wulffkritisierer umstellt, tut dasselbe, was er kritisiert. Darum denke ich, der zur Debatte stehende Artikel vergisst, dass es um Vorteilsnahme im Amt geht. Und das hat mit Freunden usw. nichts zu tun. Es ist jedem kleinen Beamten untersagt, warum dann nicht dem Bundespräsidenten?
- Antwort von horbi (06.01. 2012 16:47 Uhr):
- Kommentar von Stefan Schacht (06.01. 2012 17:01 Uhr):
Was hat denn Ihre flammende und aus meiner Sicht total verfehlte Verteidigungsrede für den unsäglichen Herrn Wulff in einer Börseninformation zu suchen? Unglaublich, ich bin erschüttert und bestelle Ihre Zusendung sofort ab.
Antworten - Kommentar von Südfunk (06.01. 2012 17:23 Uhr):
Kann diesen Kommentar nur voll unterstützen. Diese moralintriefende Scheinheiligkeit und grenzenlose Selbstgerechtigkeit sensationsheischender Schreiberlinge ist durch nichts zu rechtfertigen.
Antworten - Kommentar von uckermaerker (06.01. 2012 17:38 Uhr):
Wenn ein Hartz 4 ein Geschenk bekommt, wird es von seinen Bezügen abgezogen und es wird ihm angerechnet.Hat ein Staatsoberhaupt hat da andere Maßstäbe? Ich sehe ja nicht als Übernachtung bei Freunden, sondern als Vorteilnahme von Großkapitalisten, die sicher auch ihre Interessen dann später anmelden--eventuell bei eine Dienstreise ins Ausland, zB. nach China oder so! Das Problem liegt hier nämlich in der Wahrheitsaussage, die sich widerspricht. Auch ein BP muß séine Grenzen kénnen und die sind bei weitem überschrittén. Möllemann ist seinerzeit wegen eines Einkaufswagenchips zurückgetreten und hatte nicht einmal persönlich was davon!
Antworten - Kommentar von Michael Kerl (06.01. 2012 19:40 Uhr):
Es sollte hinreichend bekannt sein, dass immer nur schreit, wer selbst Dreck am Stecken hat. Denn das Gezeter lenkt davon ab. Im Mittelalter sagte man: Wer mit dem Dreck ringet, bekommt immer beschissene Hände. Und mit diesen Händen wollen sich viele Politiker die Untertanen sichern? Ich finde, man sollte auch einmal anzusprechen wagen, dass diese Regierung (einschließlich Frau Merkel) einen tollen Job macht. Ich bin in keiner Partei, habe aber erlebt, wie viele Jahre (trotz besserer Zeiten) in Deutschland zu Gunsten fremder Länder abgewirtschaftet wurde? Dagegen steht die heutige Regierung (in dieser international härtesten Zeit) glänzend da. Man hat aufgebaut und Arbeit beschafft! Trotz Fehler, die menschlich sind, ist das Ergebnis hervorragend. Kann oder darf man darauf nicht (ohne Gefahr?) hinweisen, dass es uns allen jetzt schon viel besser geht? Leider ist mit Zufriedenheit nicht so viel Geld zu verdienen, wie mit der Unzufriedenheit. Daher werden Schweine immer wieder Kot suchen (und auch noch selbst produzieren) um ihn dann genüsslich (und gewinnbringend) breit treten zu können. Das aber hat auch Herr Wulff nicht verdient.
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- Kommentar von Rainer Seifert (06.01. 2012 22:07 Uhr):
Hallo, Herr Nowacky, also, ich bin nun wirklich kein Anhänger der Bild-Zeitung. Aber wenn Herr Wulff dem Blatt nicht erlaubt, die mail zu veröffentlichen, was auch sein gutes Recht ist, so beweist es doch, dass es nicht nur um die Verschiebung um einen Tag geht. Somit hat er im TV gelogen und Bild hat leider recht. Er wollte den Artikel ganz weg haben, und das geht nichtmal in unserem Land bei so einem Blatt. Zum Glück, sage ich.
Antworten - Kommentar von esterella (07.01. 2012 00:25 Uhr):
Natuerlich Gott sei Dank, dass es kein Gesetz gibt, dass Gastfreundschaft und Nachbarschaftshilfe unter Strafe stellt. Aber das ist doch hier nicht der Punkt!!! Ein hoher Politiker laesst sich staendig einladen und sich bei seinen Urlauben aushalten und nimmt im Gegenzug den Freund auf Reisen mit. Das ist Vorteilsbeschaffung im Amt und Amtsmissbrauch und das ist nicht gut. Man sieht in Griechenland und in Italien und anderswo, wohin auch volkswirtschaftlich so ein Denken fuehrt - eine Hand waescht die andere. Und wenn man dann noch , wie im Falle von Herrn Wulff danach im Parlament gefragt wird und vertuscht das wissentlich, dann ist das auch nicht gut, auch wenn man spaeter einsieht, dass es falsch war. Wie man sieht, hat er ja eben in seiner langjaehrigen Praxis als Politker nicht dazu gelernt und auch nicht in dieser Sache - haette er gleich nach Beginn des Bekanntwerdens mit vollkommener Offenheit reagiert und alles auf den Tisch gelegt - die Sache waere wahrscheinlich schon vergessen. Aber nein, es sind immer noch unwahre Behauptungen auf dem Tisch, wie damals im Parlament als Ministerpraesident Niedersachsens, so auch heute noch als Bundespraesident, und er gesteht nur das ein, was man sowieso weiss und schlimmer noch, er versucht die Pressefreiheit - ein hohes Gut, siehe wiederum Italien unter Berlusconi oder die Presse in der arabischen Welt, wo die Machthaber alle Medien beherrschen und die Informationen immer einseitig und unwahr sind - zu unterlaufen, ja zu bedrohen. Und das im hoechsten Amt des Staates! Es braucht keiner Medien - er selbst demontiert sich. Und er schadet dem Amt, dass er mit Wuerde erfuellen sollte. Natuerlich darf er Freunde haben, aber sich von ihnen aushalten lassen und ihnen dann geschaeftliche Vorteile verschaffen durch den Status, den ihm sein Amt verleiht? Und er darf sich auch Geld leihen - aber warum verschweigt er es so hartnaeckig und hat nicht gleich einen "normalen" Kredit aufgenommen. Abgesehen davon, dass er nicht normal war, denn kein normaler Kunde bekommt ihn zu diesen Konditionen - oh Wunder, denn dank der Medien kennt man die Verquickungen. Wenn der Mann mit dem hoechsten Amt im Staate das vormacht, weil er den Wert der Unabhaengigkeit im Amt nicht achtet, dann darf man sich nicht wundern, wenn es viele oder alle so machen und was auf lange Sicht dabei herauskommt - das zeigen Griechenland und Italien. Nein! Es ist schon gut, dass wir eine kritische Presse haben, die sich auch nicht mit vordergruendigen Eingestaendnissen, dass es nicht richtig war, und Entschuldigungen fuer - von der Presse - Aufgedecktes abspeisen laesst, sondern das weiter verfolgt, bis alle Ungereimtheiten und Widersprueche geklaert sind. Auch ich hoffe, dass dies im Sinne des Bundespraesidenten geschieht, aber erst wenn das offen gelegt ist und geklaert, wird Herr Wulff wieder Ruhe finden und Glaubwuerdigkeit zurueckgewinnen koennen.
Antworten - Kommentar von Gerhard Grasmann (07.01. 2012 06:58 Uhr):
Lieber Herr Nowacki, es ist schon erstaunlich das es noch so naive Erwachsene gibt wie Sie. Sie haben die Problematik nicht verstanden, Leben Sie ruhig weiter in Ihrer Traumwelt, dann werden wir noch weitere "Wulffs" bekommen
Antworten - Kommentar von Itzelsberger (07.01. 2012 10:16 Uhr):
Ich verstehe nicht, wie man ein Verhör als Interview bezeichnen kann Es war beschämend, was die Medien vorsetzen. Und die Fragen mußten noch abgelesen werden. Und die Dame fand es auch noch nicht anrüchig 15o EUR für eine Übernachtung zu erwarten. Ich wundere mich, daß Wulff das so demütig hingenommen hat Noch unverständlicher sind die anschließenden Kommentare. Ich finde die Journalisten überheblich. Mit Pressefreiheit hat das nichts zu tun. Die Tageszeitung habe ich nach einem über 50jährigen Abo abbestellt. Die Nachrichtensendung kann man doch auch nicht auslassen. Welch ein Absinken des Niveaus.
Antworten- Antwort von Rainer Seifert (09.01. 2012 14:23 Uhr):
Für eine sinnvolle Handlung ist es nie zu spät.
- Antwort von Rainer Seifert (09.01. 2012 14:23 Uhr):
- Kommentar von schurrri (07.01. 2012 10:40 Uhr):
Was treibt den oder die Personen oder Gruppen an, den Bundespräsidenten so zu demontieren? Wem könnte der Bundespräsident so auf die Füße getreten sein, daß so eine Medienkampagne losgetreten wird. Und eine große Zahl Prominenter erweist sich als Moralapostel. Herr Wulff hat eigentlich nichts getan, als daß er sich um einen Kredit zu günstigen Konditionen bemüht hat. Das würde jeder normale Mensch auch tun, wenn er es könnte. Klar das das in seiner Position einen Beigeschmack haben kann, aber nicht muß. Nichts rechtfertigt eine solche menschenunwürdige Hetzjagd. Wo also liegen die wahren Interessen. Interessant auch, daß ausgerechnet jetzt auch noch seine Verbindung zum VW-Porsche-Kampf ausgegraben wird. Das riecht doch!!
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- Kommentar von Dr Diethard Galler (07.01. 2012 11:58 Uhr):
"in einem christlichen Land wie Deutsch- land "???Ich behaupte mal es gibt mehr praktizierende Muslime als Katholiken und möglicherweise ist Herr Wulff bereits ein Opfer der Scharia,weiß es nur noch nicht--"die Geister die sie riefen werden sie nun nicht mehr los"
Antworten - Kommentar von Bernd Schröder (07.01. 2012 12:08 Uhr):
Das wäre alles richtig, wenn es sich um einen "normalen" Menschen handeln würde. Aber das ist Herr Wullf eben nicht und für sein Amt gelten nun mal die höchst denkbaren MORALISCHEN Anforderungen. Wer die nicht erfüllen kann, sollte dieses Amt nicht antreten oder bei Verfehlungen SOFORT zurücktreten. Noch schlimmer als die kleinen Verfehlungen ist, ebenso wie bei KT, sein jämmerliches Schadens-Management.
Antworten- Antwort von Itzelsberger (09.01. 2012 18:28 Uhr):
Soll das ein Witz sein? Was hat Moral mit praktischer Politik zu tun? Was nützt ein Moralapostel wenn er in seiner Amtsführung ein Versager ist. Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß wir uns im Zeitalter des Kindergartens befinden" Das Niveau der Argumentation ist entsprechend. Was sagt ihr denn zu den Verfehlungen der Geistlichkeit? War nicht der Verstoß zu sechsten Gebot eine Todsünde? Ich weiß nicht wer sonst noch für Moral zuständig ist.
- Antwort von Itzelsberger (09.01. 2012 18:28 Uhr):
- Kommentar von Wagner Ludwig (07.01. 2012 15:16 Uhr):
Sehr geehrter Herr Nowacki, wieso schreiben Sie so verächtlich über die schreibende Zunft? Gehören Sie nicht selbst dazu? Und ich behaupte (und beweise) daß unter den reisserischen Börsenbriefschreibern die größten Betrüger aller Zeiten sind, die vorsätzlich gutgläubige Menschen in den Ruin treiben. Da werden Behauptungen und Empfehlungen aufgestellt, nur um sich selber oder den Verlag zu bereichern!! Da kommen Sie dann ganz unterschwellig mit dem Fest der Hl. 3 Könige daher und berufen sich auf Friede und Freude. Herr Wulff wollte selbst Bundespräsident werden und da verlangen Sie von seinem (Wahl) Volkdaß es ihn nicht mehr krisisieren darf, obwohl er sich vorsätzlich Konditionen für Baugeld zwischen 0,9 und 2,1% verschafft hat. Bitte teilen Sie mir mit, wo man so billiges Geld bekommen kann, ich bräuchte auch Baugeld. Mir hat man für 5 jähr. Laufzeit gute 2,95% geboten und für 10 Jahre 3,3% und finde dies gut. Ich finde es auch sehr schädlich für die Demokratie, wenn man versucht, den Redakteuren zu verbieten, (unerwünschte) Informationen zu veröffentlichen! Das Verhalten ist eines Bundespräsidenten nicht würdig und hier wird m.E. kein Gerechtigkeitsgefühl missbraucht, noch dazu gegenüber einer Kanzlerin, die heute so und morgen das Gegenteil sagt. Wer will hier wen unterstützen?(Parteimitglieder untereinander?) Ich will aber auch nicht, daß der (teuere )Präsident zurücktritt, den mit jährlichen ca. 400 000 € Rente (Incl. seiner Privilegien) kommt das den Staat nicht billig. Bei vielen Politikern ist dies der Grund, sich für solche Posten zu bewerben, denn nach wenigen (matten) Jahren, ist die Versorgung fürstlich! Sie haben sich ja auch die Gesetze so gemacht!! Also bitte, nicht nur die Politikmedien angreifen, was sicher richtig und notwendig ist, aber bedienen sich die Politiker nicht genügend der Medien, damit ihre "Unwahrheiten" verbreitet werden sollen! Ansonsten finde ich Ihre Kommentare und Analysen gut und treffend. Freundliche Grüße L.Wagner
Antworten- Antwort von Itzelsberger (09.01. 2012 18:35 Uhr):
Herr Wagner! haben Sie schon mal eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe wahrnehmen müssen. Sagen Sie nichts gegen die Kanzlerin. Das Umfeld ändert sich ständig. Mit Überzeugung läßt sich nicht führen. Nur mit Reaktion auf die Lage. Ich finde die schreibende Zunft sieht vieles aus der Theorie. Im praktischen Leben sind andere Verhaltensweisen erforderlich. Übrigens Frau Merkel ist kein Jurist sondern mit der exakten Naurwissenschaaft ausgebildet. Das heißt sie denkt dynamisch und nicht statisch.
- Antwort von Itzelsberger (09.01. 2012 18:35 Uhr):
- Kommentar von Gottfried Berger (07.01. 2012 15:56 Uhr):
Dieses Amt gehört abgeschafft. Schon allein wegen deren Versorgung. Lebenslange hohe Bezüge, Dienstwagen+Büro etc. Peter Silius 88 Jahre.
Antworten- Antwort von Gabriele Oberle (09.01. 2012 11:14 Uhr):
Bin ich auch der Meinung, auch wenn die Krise noch so groß wird oder werden kann, wir leisten uns diesen Grüß Gott August. die Bürger sollten befragt werden, ob sie sich das leisten wollen.
- Antwort von Rainer Seifert (09.01. 2012 14:34 Uhr):
Man muss es ja nicht gleich abschaffen, andere Länder haben ein noch viel teureres Königshaus. Aber volles Salär und Sonderrechte auf Lebenszeit sind doch total übertrieben. Wenn ich den greisen herrn Scheel sehe, der nun seit Jahrzehnten seinen verdienten Ruhestand mit vollem Obulus genießen darf, frage ich mich, was macht der mit dem vielen Geld? Spenden? Hoffentlich hat er Urenkel, die können sich freuen. Für Straßen und Bildung ist kein Geld da, und an anderer Stelle wird es zum Fenster raus geschmissen.
- Antwort von Gabriele Oberle (09.01. 2012 11:14 Uhr):
- Kommentar von Johannes Münnich (08.01. 2012 18:38 Uhr):
Dem Kommentar ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Als wenn wir keine anderen Probleme hätten, als uns um die Privatsphäre unseres Bundespräsidenten zu kümmern und damit unserer Kanzlerin schaden zu wollen. Pfui Deibel
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- Kommentar von Klaus Diekers (08.01. 2012 21:17 Uhr):
Sehr geehrter Herr Nowacki, eigentlich schätzte ich bisher Ihre Kompetenz aufgrund der vielen interessanten Themen, die Sie im Bereich Finanzen behandeln. In Ihrer Verteidigungsrede für Herrn Wulff haben Sie sich allerdings tüchtig verstiegen. Wulff hat gelogen, gedroht, Gesetze gebeugt wenn nicht gebrochen - das soll ein Bundespräsident sein? Wenn man die höchsten (und gutbezahlten) Ämter eines Staates bekleidet, muß man wissen, was statthaft ist und was nicht. Wulff verdient mehr als 99,9 % der Bürger und bezieht ein fürstliches Gehalt vom Steuerzahler. Kann man dann als Gegenleistung nicht Korrektheit im Amt und (finanziellen) Abstand zu "Freunden" verlangen. Meinen Sie Figuren wie Maschmayer und Konsorten hätten sich für Wulff interessiert, wenn er bei der Müllabfuhr beschäftigt gewesen wäre - oder ist es nicht vielmehr so, dass sich hier ein unmoralischer Klüngel gegenseitig Vorteile zugeschoben hat?
Antworten - Kommentar von Dr Ehrenreich Wolfgang (09.01. 2012 09:50 Uhr):
Lieber Herr Nowacki, ich bedanke mich für Ihre klaren Worte zu der Affaire Christain Wulff. Dieser Bericht spricht mir aus der Seele. Die Hetzjagd auf unseren Bundespräsidenten ist unerträglich.
Antworten - Kommentar von Gabriele Oberle (09.01. 2012 11:07 Uhr):
Ich finde es gerade zu lächerlich was die Medien hier abziehen. Wenn man bedenkt was der Mann Deutschland kostet, wenn er geht und hat er dem Volk geschadet? Natürlich nicht und so fände ich es besser eine Glaudia Roth und noch ein paar Kollegen sollten sich endlich der Politik für die Bürger von denen sie gewählt wurden stark machen als für solches Geblängel. Die Medien mit eingeschlossen.
Antworten - Kommentar von Nikolowski (10.01. 2012 12:28 Uhr):
Ein Müllmann darf zum Jahreswechsel nur ein Geschenk im Gegenwert von max. € 10,-- entgegen nehmen. Wer solche Vorschriften erläßt hat sich selbst auch daran zu halten. Die "Geiz ist geil" sowie die Schnäppchen-Mentalität, des Herrn Wulf wird dem Amt des Bundespräsidenten nicht gerecht. Aus diesem Grund ist es höchste Zeit, daß herr Wulf zurück tritt.
Antworten - Kommentar von Bernd Schröder (10.01. 2012 19:59 Uhr):
Leider nicht von mir; aus der heutigen Berliner Zeitung (leicht gekürzt) Bundespräsident Wulff Einer flog über das Eigenheim Von Maxim Leo Verdammter Entertainer: Christian Wulff. Seit anderthalb Jahren ist Christian Wulff unser Präsident. Aber so richtig Spaß macht es erst jetzt mit ihm. Es konnte ja niemand ahnen, was für ein verdammter Entertainer dieser Mann ist. Wenn beim Amtsantritt von Christian Wulff vor anderthalb Jahren jemand prophezeit hätte, der neue Bundespräsident würde Deutschland vor allem lustiger machen, hätten das wohl nur sehr wenige geglaubt. Denn im Juli 2010 war Wulff eigentlich nur als etwas ungelenker Langweiler bekannt. Ein Mann mit einer Hamburg-Mannheimer-Fönfrisur und blau-gelb gestreifter Krawatte. Das Aufregendste an Wulff war seine Frau Bettina, von der immer wieder behauptet wird, sie habe nicht nur ein Tattoo. Ansonsten hatten sich die deutschen Bürger auf fünf dröge Jahre eingestellt. Es konnte ja niemand ahnen, was für ein verdammter Entertainer dieser Mann ist. Wobei das eigentlich gar nicht stimmt. Weil Wulff selbst ja überhaupt nicht witzig ist. Vielleicht gibt es deshalb so viele Witze über ihn. Der Humor hat ein widersprüchliches Wesen. Er entfaltet sich da am liebsten, wo er am wenigsten erwartet wird, wo er am unpassendsten ist. Das ist ja gerade der Witz. Facebook als Humor-Labor Es genügt, in diesen Tagen ein wenig durch das Internet zu streifen, und es ergießt sich ein gewaltiger Strom von Wulff-Witzen. Vor allem die sozialen Netzwerke erweisen sich als grandiose Humor-Labore, in denen in Echtzeit-Dialogen die Jokes entstehen. Sehr beliebt ist die Assoziation des Bundespräsidenten mit Filmtiteln. „Liebling, ich habe die Zinsen geschrumpft“, „Frühstück mit Maschmeyer“, „Der mit dem Wulff tanzt“ und „Einer flog über das Eigenheim“ sind nur ein paar Kreationen, die oft sogar als Plakatentwürfe ins Netz gestellt werden. Beeindruckend ist, mit wieviel Liebe und Aufwand sich die Bürger über ihren Präsidenten lustig machen. Es hat etwas Lustvolles, Genießerisches. Es ist zu spüren, wie die Wut in der Respektlosigkeit entweicht. Die meisten Witze sind nicht hämisch, sie drücken eher das amüsierte Staunen der Menschen aus, die so viel Dämlichkeit von Wulff nie erwartet hätten.
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- Kommentar von Heinz Wolf (14.01. 2012 16:50 Uhr):
Auch Pressefreiheit hat Grenzen. Merken die "Meinungsmacher" nicht das den Massen dieses Thema über ist. Es gibt doch wohl genung andere Dinge die verändert verändert werden müssen. Einige Sollte man auf den Mond schiessen, wenn sie nicht zur Vernunft kommen. Allen voran die B. Zeitung.
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