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Wie riskant sind Tagesgeldanbieter? Heute Bank of Scotland

Auf dem deutschen Markt tummeln sich inzwischen zahllose Banken, die traumhafte Tagesgeldangebote machen. Bis zu 3% zahlen vor allem neue Anbieter für die täglich verfügbaren Guthaben.

Solche Angeboten sind suspekt, herrscht doch auf dem Interbankenmarkt für Tagesgeld nur ein Zinsniveau von weniger als 0,35%. Da der Zinssatz ein Maßstab für das eingegangene Risiko ist, stellt sich die Frage nach den Risiken der profitablen Tagesgeldangebote.

Das Risiko ist für Privatanleger kaum zu beurteilen

Für private Anleger ist das Risiko fast nicht bestimmbar. Die dafür nötigen Datenquellen stehen nicht jedem offen. Selbst mit Zugang zum sehr teuren Datenanbieter Reuters war es mir fast nicht möglich, das Risiko bestimmter Anbieter auch nur abzuschätzen.

Damit kann auch nicht abgeschätzt werden, ob die Tagesgeldanbieter ein eventuell höheres Risiko mit entsprechend höheren Zinsen belohnen, oder ob der Zinsaufschlag das höhere Risiko  nur unvollständig abdeckt.


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Pfandbriefe können ein nutzbarer Risikoindikator sein

Ich näherte mich der Frage bei der Bank of Scotland über die Rendite kurz laufender Pfandbriefe der Bank. Denn bei Anleihen (und damit Pfandbriefen) steht das Renditeniveau in direktem Zusammenhang zum Emittentenrisiko.

Pfandbriefe sind mit Immobilienportfolien besicherte Anleihen. Das Immobilienportfolio ist in diesem Fall das Pendant zur Einlagensicherung eines Tagesgeldkontos.

Wenn institutionelle Anleger bereit sind, einem Emittenten kurz laufende besicherte Anleihen mit der Rendite X abzukaufen, so sollte die Bank den Tagesgeldkunden einen mit X vergleichbaren Zins anbieten. Ist das nicht der Fall, würde die Bank den Tagesgeldanlegern das Risiko nicht ausreichend bezahlen.

Bank of Scotland zahlt höhere Zinsen als nötig für Tagesgeld

Die Bank of Scotland entlohnt das eingegangene Risiko jedoch überproportional gut. Für Tagesgeld zahlt die Bank derzeit 2,4%.

Der am 10. Oktober 2012 auslaufende Pfandbrief XS0226831799 der Bank of Scotland weist aktuell eine Rendite von 1,43% auf. Institutionellen Anlegern muss die Bank bei vergleichbaren Risiken also einen Prozentpunkt weniger Zinsen zahlen als privaten Tagesgeldkunden.

Beim Festgeld sieht es für Anleger noch besser aus

Noch besser sieht es beim Festgeld aus. Für fünfjährige Festgelder zahlt die Bank of Scotland derzeit 3,4%. Für den ebenfalls fünf Jahre laufenden Pfandbrief (XS0304458721) wird derzeit eine Rendite von 2,2% vom Markt verlangt.

Die Risikountersuchung ist natürlich nur bis zum Höchstbetrag, den die Einlagensicherung ersetzt (85.000 Pfund), statthaft. Darüber hinaus gehende Tagesgeldanlagen sind gesetzlich nicht geschützt, während beim Pfandbrief das komplette Anlagevolumen in der Regel sogar überbesichert ist.

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Über den Autor Thomas Kallwass

Thomas Kallwass ist unser Spezialist für alternative Investment-Chancen. Seine Handelsstrategien sind wissenschaftlich untermauert.

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