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Schweiz: Vermögen über 800.000 Euro verschwunden!

Immer wieder höre ich, Geld müsse man doch im Ausland, am besten in der Schweiz, bunkern. Dort sei es sicher.

Meine Antwort macht oft perplex: „Ihr Geld ist sicher – vor Ihnen!“

Im Lager einer Schweizer Spezialfirma sind wertvolle Geldscheine eines Kunden verschwunden.

Im September 2016 erlebte der deutsche Geschäftsmann Ulf Friedrich eine böse Überraschung. Der 64-Jährige wollte seine argentinischen, historischen Geldscheine im Wert von mehreren hunderttausend Schweizer Franken abholen.

Diese hatte er in einem Fach bei der Firma Welti-Furrer in Zürich eingelagert.


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Doch überraschend fand er vor: Seine plombierte Tasche und das Kuvert, das er seit 2009 an der Pfingstweidstraße aufbewahrt hatte, waren unauffindbar.

Viel Geld mit Sammlerwert ist weg

Die von Friedrich bei Welti-Furrer abgegebenen alten Pesos sind in Argentinien nicht mehr im Umlauf – und jetzt unter Sammlern begehrt.

Friedrich dazu: „Ich habe für meine Scheine Angebote in der Höhe von 800.000 bis 900.000 Franken“. Der Wert sei bei der Ausgabe mit Gold abgedeckt gewesen, und sie würden in der Schweiz und in Argentinien gehandelt.

Welti-Furrer bestätigte Friedrich in einem Dokument, 7.623 Pesos-Scheine entgegengenommen zu haben. Für die Lagerung zahlte der Kunde anfangs 60 Schweizer Franken pro Monat, später 80 Franken.

Aufgrund eines Kaufangebots wollte Friedrich im Herbst 2013 einige Geldscheine aus dem Depot holen, um sie dem Interessenten zu zeigen. Doch bei Welti-Furrer waren seine Banknoten nicht auffindbar.

Einige Wochen später informierte die Firma, Tasche und Kuvert seien wieder aufgetaucht. Man habe sie vorübergehend nur an einem anderen Ort gelagert und deshalb kurzzeitig nicht lokalisieren können. Die Auskunft beruhigte Friedrich.


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Dieser baut als Unternehmer in Argentinien Häuser und pendelt zwischen Südamerika und Deutschland.

Das Vermögen ist weg

Im September 2016 ereilte ihn dann aber die raue Wirklichkeit: Seine Noten sind verschwunden. Die Firma Welti-Furrer erklärt das mit einer Verwechslung: Das Fach sei von zwei Per­sonen gleichzeitig gemietet worden.

Da der andere Kunde zeitweise nicht bezahlt habe, habe man dessen Gut zwangs­weise versteigert. Dabei sei es wohl zu einer Verwechslung gekommen.

Den Wert des verschwundenen Geldes schätzt die Schweizer Firma Welti-Furrer erheblich tiefer ein als Friedrich. Nach der ersten Offerte über 1.000 Franken bot die Firma inzwischen 50.000 Franken an.

Friedrich lehnt das Angebot erbost ab. Das Verschwinden seiner Geldscheine sei abenteuerlich. Er habe nie ein Doppelfach gemietet. Friedrich vermutet, dass Welti-Furrer wohl davon ausgegangen sei, er werde sich nicht wehren, weil er etwas mit Schwarzgeld zu verbergen habe.

Meine Empfehlung: Seien Sie äußerst vorsichtig bei Lagerungen von Vermögen im Ausland. Wie ich anfangs sagte: Ihr Geld ist sicher – vor Ihnen!

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Über den Autor Friedrich Lange

Friedrich Lange ist seit über 30 Jahren an der Börse aktiv und ein überzeugter Antizykliker. Er sucht gezielt nach wenig beachteten Branchen, Trends und Märkten.

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