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IWF: Hacker-Angriffe könnten Finanzcrash auslösen

Laut einer Einschätzung des International Währungsfonds (IWF) gefährden Hacker-Angriff auf Finanz-Unternehmen die Stabilität des globalen Wirtschaftssystems.

Die Zahl der Attacken nimmt stetig zu und noch dazu werden die Angriffe immer ausgeklügelter – so heisst es in einem neuen IWF-Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Laut dem IWF-Bericht ruht das weltweite Finanzsystem auf einer kleinen Zahl technischer Systeme. Wenn Hacker diese Systeme attackieren, kann das schnell das globale Finanzsystem in seinen Grundfesten erschüttern. „Cyber-Risiken sind Schulbuch-Beispiele für systemische Risiken.“

Banken sämtlicher Größe – von kleinen Regionalbanken, bis hin zu den größten US-Banken – haben bereits Angriffe auf ihre Zahlungssysteme erlebt.

Der IWF nennt als Beispiele den Angriff auf das Transaktionssystem SWIFT, den Cyber-Diebstahl von 81 Millionen US-Dollar von der Zentralbank in Bangladesch und Angriffe auf Handelssysteme durch Schadsoftware wie WannaCry.

„Praktisch jedermann ist Cyber-Risiken in irgendeiner Form ausgesetzt“

Das Risiko, auch als Privatperson Opfer einer Cyber-Attacke zu werden, nimmt laut dem IWF ebenfalls zu. Dabei ist schwer abzuschätzen, wie groß der Schaden dieser Angriffe ist. „Die wahren Kosten von Cyber-Angriffen zeigen sich erst über einen Zeitraum von mehreren Jahren.“

Deshalb gibt es laut IWF aktuell auch keine verlässlichen Zahlen zu den Kosten, die jedes Jahr durch Hacker-Angriffe entstehen. Schätzungen gehen von einem weltweiten Schaden zwischen 250 Milliarden und einer Billion US-Dollar pro Jahr aus.

Sicherheits-Maßnahmen sind veraltet und unzureichend

Experten des IWF beklagen, dass die Standards im Risiko-Management häufig völlig veraltet seien. Bei der Bekämpfung und Abwehr von Cyber-Angriffen ist eine enge Zusammenarbeit der Behörden überlebenswichtig. Dennoch gibt es aktuell kein verlässliches Meldesystem für Cyber-Attacken.


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Es sei Aufgabe der Banken-Aufseher, sich auf diese neue Welle an Cyber-Bedrohungen einzustellen. Unternehmen müssen besser darauf achten, dass ausschließlich getestete und zertifizierte Software in ihren Computersystemen eingesetzt wird.

Außerdem sollten die Unternehmen die Anzahl an System-Administratoren begrenzen, die vollen Zugriff auf diese Systeme besitzen.

Cyber-Angriffe sind auch für Anleger eine massive Bedrohung

Das gesamte globale Finanzsystem ist heute von einer Handvoll weniger Knotenpunkte abhängig und damit hochgradig anfällig gegenüber Cyber-Attacken. Gezielte Hacker-Angriffe können massiven Schaden anrichten und für Chaos an den Märkten sorgen.

Verstärkt wird das Risiko noch durch Software und Bots, die an den Märkten traden. Diese Systeme reagieren automatisch auf Marktschwankungen – und können den Schaden von Hacker-Angriffen sogar noch vergrößern.

Im schlimmsten Fall könnte ein Cyber-Angriff so das gesamte Finanzsystem in die Knie zwingen. Als Anleger sollten Sie sich unbedingt vor der kommenden Welle an Cyber-Kriminalität schützen. Setzen Sie daher auf „analoge“ Werte, die mühelos jeden Hackerangriff überstehen.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Dimitri Speck

Dimitri Speck gilt als gewiefter und erfahrener Marktanalytiker. Außerdem ist er Chef-Entwickler für die Handelsstrategien des Asset Managers Staedel Hanseatic. Er ist also kein gewöhnlicher Analyst, der am grünen Tisch irgendwelche Spekulationen aufgreift. Er beobachtet die Märkte und schließt daraus Ungeheuerliches.

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