Börsen werden kräftig durchgerüttelt - Kein Grund zur Panik!
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 13. Juli 2011, 13:00 Uhr
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die Märkte wurden in den vergangenen Tagen und insbesondere gestern ordentlich durchgerüttelt. Grund dafür sind Medienberichte, wonach Italien das nächste Griechenland werden könnte. Lassen Sie sich durch die jüngsten Kursverluste nicht verunsichern.
Kein Grund zur Panik!
Die zuletzt durchweg positiven Chartbilder wurden durch externe Einflüsse zunächst einmal wieder zunichte gemacht. Bereits am Montag berichtete ich über die US-Arbeitsmarktzahlen, die "viel Porzellan zerschlagen" haben. Nun haben die jüngsten Ereignisse noch einen drauf gesetzt. Dabei haben die europäischen Indizes natürlich deutlich stärker abgegeben, als die US-Pendants. Im Grunde haben sowohl der DAX als auch der Euro Stoxx lediglich wieder das untere Ende der aktuellen Seitwärtsbewegungen erreicht und konnten sich von den Tiefstkursen wieder deutlich lösen. Ich bleibe vorsichtig optimistisch.
Bedenken Sie auch, dass wir uns immer noch in den stets schwierigen Sommermonaten befinden. Hierauf werde ich auch noch genauer eingehen, wenn ich wieder die Indizes genauer analysiere. Doch heute möchte ich die Reihe der Währungspaare mit dem USD/JPY komplettieren.
Chartchaos
Nicht nur an der Börse herrschte zuletzt Chaos, sondern auch bei den Charts im zweiten Teil des Beitrags von Montag. Hier sollte das erste Chartbild eigentlich den Langfristchart darstellen, den ich Ihnen hiermit nachreichen möchte:

(Quelle: CFX-Broker) EUR/JPY, Candlestick-Chart, Wochenkerzen, von 1991 bis heute
Zu diesem Chart schrieb ich am Montag:
"Das Niveau von ca. 112,5 EUR/JPY scheint im 20-Jahres-Chart (von 1991 bis heute) eine gute Unterstützung darzustellen. Nach einem kurzen Ausflug darunter von Mai 2010 bis März 2011 befinden wir uns nun wieder seit einigen Wochen darüber."
Gut dass ich die Ausgabe mit den Worten "EUR/JPY - Warum Sie das Währungspaar derzeit meiden sollten" betitelte, denn heute steht der Kurs schon deutlich tiefer bei ca. 110,5 EUR/USD.
Der in dem Beitrag fälschlicherweise an erster Stelle abgebildete Chart sollte an Stelle des zweiten Charts stehen. Lediglich der dritte Chart war genau dort, wo er hingehörte.
Ich hoffe, inhaltlich war die EUR/JPY-Analyse auch so verständlich oder ist es nun mit den heutigen Informationen. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen. Bei der nachfolgenden Betrachtung des USD/JPY-Währungspaares soll es besser laufen.