Konjunkturdaten

Hier finden Sie die wirklich wichtigen Wirtschaftszahlen

Gratis Börsenkommentar

  • Garantie: Wir geben Ihre E-Mail nie an Dritte weiter.
  • Garantie: Sie können sich jederzeit abmelden.
  • Garantie: Ehrenkodex E-Mail Marketing und zertifizierter Versender.

ENL5454

Die US-Arbeitsmarktdaten

Die monatlichen Arbeitsmarktdaten gehören zu den wichtigsten Konjunkturdaten eines Monats, da sie zum einen den Blick auf die mögliche Konsumentwicklung erlauben (je mehr Menschen in Arbeit stehen und desto mehr sie verdienen, desto besser die Chancen für steigenden privaten Konsum), zum anderen den Blick auf die Lage der Unternehmen ermöglichen.

 

Während die Arbeitslosenrate selbst nur eine statistische Größe ist, werden die anderen beiden Elemente scharf beobachtet und sorgen fast immer für kräftige Kursausschläge: Die Zahl der neu geschaffenen Stellen ist ein Abbild für die Verfassung der Unternehmen einerseits und für die Zahl derer andererseits, die weiterhin als „solvente“ Konsumenten für ein stabiles Wirtschaftswachstum sorgen können. Die Veränderung der Stundenlöhne zeigt zum einen die möglichen, zusätzlichen Potenziale für den Konsum, zum anderen aber auch den Umfang der Kostenbelastung für die Unternehmen und hat so eine hohe Relevanz für die Inflationsentwicklung.

 

Die US-Einzelhandelsumsätze

Zwei Drittel der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA basiert auf dem privaten Verbrauch. Wenn der Konsum floriert, geht es der Wirtschaft gut. Stockt dieser Motor jedoch, ist dies eine Belastung, die von den anderen Segmenten kaum aufgefangen werden kann.

 

Daher ist nachvollziehbar, dass diese monatlichen Konjunkturdaten zum Einzelhandel sehr hohe Beachtung finden. Zum einen, weil sie Hinweise auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne geben, zum anderen, weil sie neben dem Hinweis auf das Wachstumstempo der Wirtschaft auch mögliche Inflationsrisiken andeuten. Denn wächst der Konsum zu schnell, können die Unternehmen es sich leisten, die Preise zu erhöhen – was die US-Notenbank nötigen könnte, die Zinsen zu erhöhen. Was zum dritten besonders wichtigen Datenblock der US-Konjunkturdaten überleitet:

 

Die US-Inflationsdaten

Die in Produzentenpreise (auch Erzeugerpreise) und Konsumentenpreise (auch Verbraucherpreise) unterteilten Inflationsdaten werden zweigeteilt veröffentlicht. Zum einen als Gesamtrate, in denen alle gemessenen Elemente enthalten sind, zum anderen als Kernrate, die besonders schwankende Teilbereiche wie Energiekosten und Nahrungsmittel herausrechnet.

 

Sie sind eine immens wichtige Einflussgröße für die Börsen, weil die Inflationskontrolle zu den Hauptaufgaben einer jeden Notenbank gehört. Wenn die Inflation überhand nimmt, ist mit Zinserhöhungen zu rechnen, welche sich normalerweise bremsend auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung der Unternehmen und damit in letzter Konsequenz bremsend auf die Kursentwicklung der Aktienmärkte auswirken. Als noch tolerierbare Inflation gilt in den letzten Jahren in den USA ebenso wie in Europa eine Jahresrate von maximal zwei Prozent.

Artikel bewerten



Börsenbrief: Der Tenbagger

Ausschließlich 1.000%-Chancen und sonst nichts

Gratis Börsenkommentar


  • Webtrekk - TÜV zertifiziert
  • Trusted Email Technology
  • DDV Ehrenkodex E-Mail Marketing
  • Fairness Stiftung - Fairness Siegel

Copyright © 2003-2012 FID Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

CFX-Broker