Blick in die Medien
Alexander Hahn in Investoren Wissen
vom 3. Dezember 2010, 16:00 Uhr
ENL5454
Zum Abschluss der Woche noch ein Blick in die Medien:
- EZB-Entscheidung: Notversorgung für die Banken und Staatsanleihenkaufprogramme werden weiter aufrecht gehalten
- FTD-Kolumne: Warum die Eurozone zerbricht und wie die Notkredite alles noch viel schlimmer als nötig machen
- EU-Kommission: 4.600 Milliarden Euro für die Banken (dafür ist natürlich "Geld da"...)
- Handelsblatt: "So könnte ein echter Schuldenschnitt aussehen"
- Italien: Das nächste PIG wackelt gefährlich...
- Neues aus dem Propaganda-Ministerium: Brüderle - Portugal und Spanien schaffen es alleine
- Irische Banken: In der Krise "geschummelt"?
- Schweiz: Economiesuisse warnt vor den Folgen der neuen Geldpolitik
Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.
Beste Grüße
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Andreas Sickmüller (06.12. 2010 16:12 Uhr):
Hallo Herr Hahn, Ich habe keinen Kommentar, sondern eine Leserfage: Sie haben in der Vergangenheit auch schon über Fremdwährungskonten berichtetet, weshalb ich mich mit miener Frage an Sie wende: Da ich einen Großteil meines Vermögens in € Cash halte mache ich mir immer mehr Sorgen über eine weitere Abwertung unserer Gemeinschaftswährung. Deshalb hatte ich mir überlegt ca. 20-25% in CHF auf einem Währungskonto zu tauschen. Ich habe den Gedanken aber wieder verworfen, da ich den CHF für fundamental überbewertet halte, und jetzt nicht Euro billig verkaufen und CHF teuer kaufen möchte, und ich dies auch für zu wenig diversifiziert halte. Jetzt habe ich mir überlegt, wenn ich z.B. 50% meiner Cash Bestände je zur Hälfte in Euro und USD halte, und jeweils gegen diese beiden wohl dem Untergang geweihten Währungen einen Währungskorb “stabiler” Währungen anlege ( z.B. je 10% in CAD, JPY, AUD, NOK, CHF), dann müsste sich doch die Währungsabwertung absichern lassen? Was USD bzw. Euro an Wert verlieren legen die anderen Währungen zu, bzw. umgekehrt, falls Überbewertungen abgebaut werden. Und wenn Euro gegen USD stark schwankt, sind diese gegeneinander abgesichert. Bitte bedenken Sie : Es geht hierbei nicht um die Absicht spekulative Währungsgewinne zu machen, sondern lediglich um eine Absicherungsstrategie. Dass es sich bei allen! Währungen um Papiergeld handelt ist mir klar, aber Gold ist mir mom. zu teuer, und ich habe Angst vor Kursrückschlägen. Außerdem habe ich schon eine erhebliche Position in phys. EM. Wie sehen Sie die Sache? habe ich beim Grundansatz Denkfehler, und wenn nein welche Gewichtung zu den einzelnen Währungen würden Sie für sich persönlich vornehmen wenn Sie so agieren würden? Und würden Sie ganz bestimmte Währungen, die Sie gegen USD + € einnehmen präferiren bzw. von ihnen abraten? Vielen Dank im Voraus A.Sickmüller
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