Bleibt es beim Treueschwur?
Till Kleinlein, Devisen-Monitor vom 15.03.2010 12:00
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in engen Bahnen bewegte sich der Dow Jones um seinen Vortagesschlusskurs. Letztlich hatten die Bullen die Nase leicht vorn. Die Ängste vor einer geldpolitischen Bremse in China drücken zu Wochenbeginn auf die Laune der Marktteilnehmer. Dieses Bild hatten wir jedoch schon letzte Woche vorliegen und trotzdem gelang dem Dax eine Annäherung an die 6.000er-Marke.
Diese Woche könnte interessant werden: Unternehmenszahlen spielen zwar keine große Rolle mehr, doch am Freitag ist wieder einmal Hexensabbat. Am großen Verfallstag geht es meist hoch her, aber auch im Vorfeld spielen die großen Adressen im Markt oft mit ihren Muskeln. Schon morgen findet die Sitzung der US-Notenbank statt. Es wird zwar keine Anhebung der Leitzinsen erwartet, aber umso mehr wird auf den Begleitkommentar der Fed geachtet werden. Bleibt es beim Treueschwur und wird an de Quasi-Nullzinspolitik weiter festgehalten?
Bitte beachten!
In den USA ticken die Uhren seit Sonntag anders! Dort hat man schon auf Sommerzeit umgestellt. Für zwei Wochen öffnet daher die Wall Street schon um 14.30 Uhr unserer Zeit. Die meist unspektakuläre Handelsphase zur Mittagszeit endet also eine Stunde früher. Könnte eigentlich immer so sein!
EUR/USD: weiter über 1,37
Der Euro macht sich über der 1,37er-Marke breit, nachdem er am Freitag endlich den Widerstand überwinden konnte. Im asiatisch geprägten Handel konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung auf Höhe des Zwischentiefs vom Freitag bei 1,3726 wieder nach oben bewegen. Die zwischenzeitlich überkaufte Indikatorenlage hat sich mittlerweile wieder abgebaut. Hier droht also keine Gefahr!
Ein Überwinden der 38er-Durchschnittslinie (blaue Linie) - bei mir immer der exponentielle gleitende Durchschnitt - beantworte ich mit einem Long-Einstieg. Ebenfalls long gehe ich, wenn sich der Euro nach einer schwächeren Phase wieder an der 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) oder der 1,37er-Marke stabilisieren kann.
Short-Positionen gehe ich ein, sobald die 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) nach unten verlassen wird. Außerdem bei 1,38, falls die runde Kurs-Marke für die Euro-Bullen erneut eine zu hohe Hürde darstellt.
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Unter die 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) sollte es nicht gehen. Der Aufwärtsimpuls ist sonst schon wieder verpufft.
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