Bislang nur positive Daten im neuen Jahr
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 5. Januar 2012, 13:00 Uhr
ENL5454
zu den gestern besprochenen Konjunkturdaten möchte ich noch ganz kurz einige Informationen nachliefern:
Korrektur: Grafik zum Verbrauchervertrauen des Conference Board
Beim US-Verbrauchervertrauen des Conference Board hatte ich gestern fälschlicherweise wiederholt die Grafik zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter verwendet. Hier die korrekte Grafik zum Verbrauchervertrauen:

(Quelle: Markt-Daten.de) Verbrauchervertrauen des Conference Board
Auch hier sieht man also, wie bei den anderen Daten von gestern auch, den Aufwärtstrend seit Oktober.
US-Industrieaufträge wieder im Plus
Inzwischen wurden gestern auch die US-amerikanischen Industrieaufträge vermeldet. Sie sind im November um 1,8 % gestiegen. Im Vormonat waren die Industrieaufträge noch um 0,4 % gesunken.

(Quelle: Markt-Daten.de) US-Industrieaufträge
Auch hier also endlich wieder positive Zahlen nach einer zuletzt eher durchwachsenen Entwicklung.
Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit 20 Jahren
Die gestrigen Daten zum Arbeitsmarkt in Deutschland stammten vom Statistischen Bundesamt. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte noch mit, dass bei der BA im Dezember 2,78 Millionen Arbeitslose registriert waren. Dies seien 67.000 mehr gewesen als im November, aber 231.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg im Monatsvergleich um 0,2 Punkte auf 6,6 %.
Im vergangenen Jahr sei die Arbeitslosigkeit in Deutschland zudem auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Im Jahresdurchschnitt seien 2,976 Millionen Arbeitslose registriert gewesen. Noch weniger Arbeitslose hatte es zuletzt 1991 gegeben.
Rückgang der Inflationsrate auch im Euroraum
Und neben den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes zur Inflation teilte auch Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, neue (vorläufige) Zahlen zur Inflationsrate im Euroraum mit. Demnach gab es auch hier im Dezember einen Rückgang von zuvor 3,0 % (drei Monate in Folge) auf nun 2,8 %.