Bisher nur ein Bruchteil der Vorkommen erschlossen
Volkmar Michler in Profit Radar
vom 4. Dezember 2009, 19:00 Uhr
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Doch sehen wir es andersherum: Gezielte Investitionen in den Infrastruktur-Bereich bieten in den nächsten Jahren immenses Aufholpotenzial. Schon im Mobilfunkbereich hat Afrika gezeigt, dass es zu den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt zählt.
Wenn der Startschuss für die Entwicklung der Märkte einmal gelegt ist, kann es auch sehr schnell gehen. Doch die Reichtümer Afrikas sind größtenteils noch nicht erschlossen. In Afrika werden nicht nur immense Öl- und Gasvorkommen vermutet, sondern dort schlummern auch die größten Bauxit-, Kupfer- und Kobaldvorräte, von Gold und Diamanten einmal ganz abgesehen. Die Credit Suisse schätzt, dass erst 5% bis 10% der Industriemetall-Vorkommen erschlossen sind. China ist längst vor Ort und hat den Run auf die Rohstoffe und Agrarreserven eröffnet.
Doch das findet nahezu unter Auschluß der Deutschen statt. Nicht, weil die Deutschen ausgeschlossen werden, sondern weil deutsche Firmen zu zögerlich sind und damit anderen das Feld überlassen. Wenn Deutschland nicht aufpasst, wird es im Wettlauf mit China um strategische Rohstoffe für die Zukunftstechnologien unterliegen. Vielleicht ist dafür schon spät. Aber nicht für Sie als Anleger. Denn die Krise ist auch an den afrikanischen Börsen nicht spurlos vorbeigegangen und noch haben die Rohstoffpreise nicht so stark angezogen - das liefert Ihnen gerade jetzt eine besondere Einstiegschance.
Um Investmentchancen in Afrika geht es auch in der nächsten Live-Sendung der 3satBörse heute Abend ab 21.30 Uhr. In Taipan haben wir übrigens vor kurzem einen afrikanischen Konsum-Titel empfohlen, der trotz Krise Rekordzahlen vorgelegt hat und jetzt auch andere Schwellenländer außerhalb Afrikas erobert. Die WM nächstes Jahr in Südafrika wird als zusätzlicher Kursturbo wirken. Für weitere Infos dazu klicken Sie auf Taipan.
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Jürgen Drgala (04.12. 2009 22:00 Uhr):
Ihre für mich etwas überraschende Einschätzung der Investmentsmöglich -keiten in Zentralafrika bestätigt einmal mehr, dass im Anlagegeschäft nichts beständiger ist als die Unbeständigkeit selbst. Denn vor gerade mal 3 Jahren haben Sie in Ihrer Analyse zu Schwarzafrika in Ihrer Schriftenreihe Emerging Markets noch sehr ironisch festgestellt, dass Afrika zwar ein fantastisches Land mit wunderschönen Landschaften sei, aber durch die Brille des Kapitalmarkts betrachtet ,könne man Zenralafrika total streichen.Diese Bewertung konnte ich mit dieser Apodiktik zwar nicht nachvollziehen, es ist insoweit jedoch erfreulich und spricht für die Güte Ihrer Investmentsberatung, dass Sie Ihre damalige Auffassung nunmehr konkludent revidieren. Man hätte sich zwar schon auch zu diesem Zeitpunkt Gedanken machen müssen ,warum sich die Chinesen schon seit Jahren sehr intensiv in Afrika tummeln und mit großem Erfolg die dortige Infrastruktur verbesserten. Bei Kenntnis der chinesischen Mentalität hätte man auch erkennen können ,wenn nicht ja müssen, dass das chinesische Bemühen mit Sicherheit nicht nur von reinem Altruismus geprägt war und ist, sondern handfeste andere Interessen im Spiel sein mußten. Neuerdings ist nunmehr allseits bekannt, dass zwischen Schwarzafrika und China eine sog. negative wirtschaftliche Korrelation im doppelten Sinne besteht. Die quantitav und qualitativ nur andeutungsweise abschätzbare Fülle an Rohstoffen lassen bei steigenden Rohstoffpreisen die Gewinne sprudeln und aufgrund der momentanen dualen Verquickung der beiden Wirtschaftsräume verbessert sich gleichzeitg die Exportmöglichkeit für spezifische Nachfrageprodukte wie Handys, Fernsehgeräte , PCs und Infrastrukturmassnahmen für China. Auch unter Berücksichtigung der makroökonomischen Risiken in beiden Korrelationsblöcken dürfte diese optimale ökonomische Dualität der beiden Wirtschaftsräume in Zukunft gute Investitionsmöglichkeiten eröffnen. Wenn sie wollen können Sie diesen Beitrag abdrucken bzw. ins Internet stellen. Mit freundlichem Gruß Dr. jur. Jürgen Drgala
Antworten - Kommentar von J Gärtner Pretoria RSA (06.12. 2009 18:25 Uhr):
Sehr geehrter Herr Michler Gibt es über SA nicht mehr zu sagen als daß wir nächstes Jahr die WM anbieten? Zu Ihrer Information--Deutschland ist einer der größten Handelspartner von SA. Wenn Deutschland noch nicht so wie China in Afrika auf langfristiger Basis eingreift hat das wahrscheinlich damit zu tun, daß sich Deutschland noch zu sehr als Entwicklungshelfer sieht. Die Entwicklungshilfe hat noch nichts entwickelt, das können nur Unternehmer die sich hier niederlassen um etwas zu erwirtschaften und dadurch den Menschen hier helfen auch etwas zu erwirtschaften. Ich lese Ihre sehr wertvollen Beiträge mit Aufmerksamkeit und bedanke mich. MfG J. Gärtner
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