Beim Traden muss Stress vermieden werden!
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 16. Oktober 2009, 17:30 Uhr
EUR/USD
Was sollte man mit einer Position tun, bei der einem ein ungutes Gefühl beschleicht? Richtig: Liquidieren! Beim Bruch der 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) hatte ich eine Short-Position eröffnet (Ausführung zu 1,4866). Doch die Abwärtsbewegung endete wie schon gestern bei etwa 1,4850. Damit lag die Vermutung nahe, dass nicht an der 200er-Linie, sondern an der eben erwähnten Kurs-Marke wieder verstärkt Euro-Käufer ins Geschehen eingreifen. Außerdem hatte ich schon beim Eingehen des Short-Trades ein ungutes Gefühl, welches eigentlich ausgereicht hätte, den Trade gar nicht erst einzugehen - ich sehe den Euro schon bald bei neuen Jahreshochständen-. Ich will ja schließlich Traden und mir nicht bewusst Stress aufladen! Doch lange dauerte mein Stresszustand nicht an, da ich daraufhin den Stopp ganz knapp über die 200er-Durchschnittslinie legte und bei 1,4875 ausgestoppt wurde.
Ergebnis: Verlust 9 Pips
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Vorerst entfernt sich der Euro wieder recht eindeutig von seinem Jahreshoch. Der Aufwärtstrend ist aber noch nicht gebrochen, gefährdet ist er aber schon.
Tages- und Wochenfazit: Abwechslung war angesagt
Nicht nur an den Finanzmärkten ging es diese Woche teils hefitg Auf und Ab, sondern auch meine Gesundheit war deutlichen Schwankungen unterlegen. Doch: Ende gut, alles gut. Mir und meiner Monatsperformance geht es wieder richtig gut.
Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne
