Basket-Zertifikate als Anlagealternative für Devisen-Interessierte
Thomas Kallwaß in Devisen-Monitor zum Thema Derivate & Hebelprodukte
vom 28. Dezember 2011, 08:30 Uhr
ENL5454
Kapitalanleger, die mit einem Trend für bestimmte Branchen, Länder oder Regionen rechnen, können durch den Erwerb eines Basket-Zertifikats profitieren. Basket-Zertifikate werden vereinzelt auch als Devisen-Zertifikat aufgelegt, in dem zum Beispiel verschiedene Währungen der Emerging Markets vereint werden.
Basket bezeichnet eine Wertpapier- oder Devisenzusammenstellung, an deren Kursbewegungen der Anleger in einem bestimmten Bezugsverhältnis partizipiert.
Basket-Zertifikate sind vielfältig - leider nicht bei Devisen
Die Vielfalt von Baskets kennt praktisch keine Grenzen. BasketZertifikate können sowohl robuste Wirtschaftszweige, wie etwa die Automobilindustrie als auch aktuelle Trends, wie Biochemie oder Halbleiter, als Schwerpunkte abbilden. Ferner bieten Emittenten Baskets an, die sich auf ein Land oder eine Region beschränken. Zusätzlich kann der Anleger auch ein strategisch ausgerichtetes Basket wählen, das bestimmte Parameter für die Auswahl der Aktientitel definiert. Dies könnte beispielsweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder der Kapitalisierungsgrad eines an der Börse notierten Unternehmens sein. Strategie-Baskets investieren in indexübergreifende Aktientitel, dessen Auslese allein den Parametern folgt. Der Markt bietet dem Anleger dabei eine breite Palette dieser Finanzprodukte an.
Devisen-Baskets sind bislang eine absolute Minderheit, es gibt kaum ein Dutzend verschiedener Basket-Zertifikate mit Devisen.