Aufwärtspotenzial für Gold
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Goldpreisentwicklung
vom 21. Dezember 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Auf eine richtig große Korrektur beim Goldpreis warte ich immer noch. Jedes Mal, wenn eine beginnt, hört sie auf, bevor sie wirklichen Schaden anrichtet. Auch die jüngste Korrektur beim Goldpreis hat nicht dazu geführt, dass die Jahres-Performance von Gold in den Minusbereich gerutscht ist. Gold ist per saldo 2011 ein solider Gewinner.
Also, wo ist die Schwachstelle? Wo ist der Test? Von wo wird er kommen? Wann?
Machen Sie sich keine Sorgen, liebe Leser. Der Markt wird uns testen. Er wird den Ball ins Spiel werfen. Wir müssen bereit sein.
Was wäre, wenn...
...der Markt uns nicht in Bezug auf "abwärts" beim Gold testen würde, sondern in Bezug auf "aufwärts"? Das ist keine Prognose. Nur ein Gedanke. Was wäre, wenn der Goldpreis plötzlich nach oben schießen würde...und es so aussehen würde, als ob er Richtung Mond steigt. Was würden wir dann tun?
Die Edelmetall-Experten der Citigroup nennen ein Preisziel für Gold von 3.400 Dollar "im nächsten oder übernächsten Jahr".
Jim Rogers gibt eine ähnliche Prognose ab.
Was wäre, wenn die Recht haben? Ich erwähne das nur, weil der Markt oder der Goldpreis ein alter Trickser ist, der noch mehr als einen Trick unter dem Mantel versteckt haben könnte. Und es wäre durchaus möglich, dass der Goldpreis auf 3.500 Dollar steigt, BEVOR wir getestet werden.
Wir könnten dann leichtsinnig geworden sein, es könnte uns schwindelig sein, nachdem wir gesehen hätten, wie der Goldpreis von Rekordhoch zu Rekordhoch gelaufen ist. Und dann, gerade wenn wir denken, dass der Goldpreis sein finales Hoch erreichen wird, könnte er sich drehen und fallen. Wir würden es nicht glauben. Wir würden an Gold festhalten. Wir würden darauf warten, dass der Goldpreis wieder steigt.
Und dann...würden wir uns nicht dumm fühlen, wenn wir den ganzen Anstieg bis über 3.000 Dollar mitgemacht hätten...und dann wieder auf das heutige Niveau fallen würden? Würden wir nicht denken...wenn ich da oben verkauft hätte...würden wir nicht denken, dass da oben sei das letzte Topp gewesen, und wir hätten es verpasst?
Laut der Theorie der "50%" könnte der Goldpreis 3.000 Dollar erreichen...dann auf rund 1.500 Dollar kollabieren...und dann wieder steigen...wahrscheinlich würde er danach auf 5.000 Dollar steigen, oder sogar 10.000 Dollar je Unze. Das werden wir im finalen "crack up" erhalten, welcher kommen wird.
Doch wer weiß?
Zum ersten Teil von: Rezession als notwendige Korrektur
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Franz Steinbauer (21.12. 2011 07:45 Uhr):
Reden Sie keinen Unsinn, Herr Bonner. Schauen Sie sich die Geldmengenexplosion im Dollar- und Euroraum an. Schauen Sie sich weiters an wie die Zweifel und Panik sich schön langsam in den Mainstream hineinfressen. Alles läuft auf die große "Bereinigung" hin. EM sind in solchen Fällen die letzte Verteidigungslinie.
Antworten- Antwort von Roesger (21.12. 2011 14:38 Uhr):
Upps, so aggressiv Herr Steinbauer? Kann nicht jeder eine Meinung haben, diese vertreten und der Empfänger der Meldung kann selber entscheiden? Sie sprechen vom Mainstream? Dann beobachten Sie mal gewisse Meldungen! Panik sehe ich nicht; eher Unwissen gepaart mit vorgegebenen Statements. Wir hätten soviel anzusprechen - wo sind sie nur - die nachfragenden Journalisten? Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Zeit - denken Sie bei Ihrem Einkauf auch mal an die Armen.
- Antwort von Roesger (21.12. 2011 14:38 Uhr):
- Kommentar von Lingenau (21.12. 2011 09:27 Uhr):
erfrischender Artikel, aber nicht wegweisend. Merry Christmas
Antworten - Kommentar von Volker Gerull (21.12. 2011 09:40 Uhr):
Lieber Herr Bonner, Falls dies im Goldfinale eintrifft können Sie mit Dollars, Euros etc.etc.Ihre Wohnung tapezieren.
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