Auf Weltreise
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 02. Januar 2008 07:30 Uhr
ENL5454
Ich habe den Äquator in den drei Wochen vor Weihnachten fünfmal überquert, bin zwischen Südafrika, Australien und Argentinien hin und her gependelt. Überall laufen die Leute herum, genauso wie nördlich des Äquators. Die Bäume wachsen nach oben. Die Bälle springen. Ich bin kein Experte, doch es sieht so aus, als hätten Kopernikus und Newton Recht gehabt.
Und richtig, hier unten ist es Sommer. Die Sonne ist am Mittag fast direkt über meinem Kopf. Die Blätter hängen an den Bäumen. Die Leute kleiden sich leicht, in sommerlicher Kleidung und lassen die Klimaanlagen laufen, um es kühl zu halten.
Auch hier weiß ich nicht genau, was wirklich passiert ist, aber es scheint so zu sein, als wäre die südliche Hemisphäre in Richtung Sonne gekippt, während es in der nördlichen Hemisphäre kalt ist und die Strahlen der Sonne tief am Himmel hängen.
Wenn es in London nicht regnet, dann erreicht die Sonne kaum die obersten Etagen der Häuser. Man muss in den Park und auf freie Flächen gehen, um die Sonne überhaupt zu sehen. Also ja, die ganze Geschichte hängt zusammen. Die Erde kreist um die Sonne... sie ist entlang ihrer Achse geneigt... und die Gravität führt dazu, dass man glaubt, oben ist über dem Kopf, ganz egal, wo auf dem Planeten man sich befindet.