Auch China zieht nach mit einem Deregulierungsprozess des Marktes
Miriam Kraus in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 09. Oktober 2007 20:45 Uhr
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In China lagern etwa 37 Billionen Kubikmeter an CBM Reserven.
Damit hält China die drittgrößten CBM Reserven der Welt. Kein Wunder, vergessen Sie nicht China hält mit einem Anteil von 12% auch die drittgrößten Kohlevorkommen der Welt.
Noch immer ist Kohle in China Energieträger Nummer 1 zur Stromgewinnung.
Bislang wurden in China landesweit, mehr als 600 Bohrlöcher zur Exploration von CBM gesetzt.
Fast alle Projekte wurden bislang durch den chinesischen Monopolisten CUCMC durchgeführt.
Doch das soll sich jetzt ändern….
China öffnet die Tore für Ausländer
Erst im September entschied sich Peking dafür die bisherigen Regularien für die Gasexploration zu lockern.
Künftig dürfen chinesische Unternehmen verstärkt Joint Ventures und Kooperationsverträge für die gemeinschaftliche Exploration und den Abbau der chinesischen Gasvorkommen schließen. Dies gilt natürlich auch für den Abbau der CBM Vorkommen.
Dieser Schritt kommt allerdings nicht von ungefähr. Das unglaublich Energierohstoffhungrige China, wird voraussichtlich bis zum Jahr 2010 ein Angebotsdefizit von bis zu 60 Milliarden Kubikmeter an Erdgas aufweisen.
Es heißt also in China jetzt, etwas dagegen zu tun. Auf alternative Möglichkeiten zurückgreifen….und sei es durch ausländische Konzerne!
Dies ist besonders für die CBM Produktion entscheidend, da nun verstärkt Geldmittel fließen und in neue Technologien investiert wird.
Schnell wie alles in China, erhielten kurz nach Beginn des Deregulierungsprozesses CUCMC und Asia American Gas sogleich die Lizenz für die gemeinschaftliche Entwicklung eines CBM Vorkommens in der Shanxi Provinz, mit einer Jahresproduktion von über 500 Millionen Kubikmeter an Gas.
Die Asiaten haben es erkannt! CBM ist eine der wohl wichtigsten Energiequellen des 21. Jahrhunderts.
Aber sie sind nicht die Einzigen, wie das Beispiel der USA beweist. Dazu morgen noch mehr..
So long liebe Leser….wer weiß, vielleicht wird in 20 Jahren ein „Brian Hunter Junior“ einen Hedge Fonds fast in den Ruin treiben, weil er dann in Methangaskontrakten zum falschen Zeitpunkt auf steigende Preise setzt….sie erinnern sich bestimmt an das Amaranth Debakel vom letzten Jahr….aber so schlimm war es für Hunter ja nicht, gründete er doch im März mit Solengo Capital gleich einen neuen Fonds und fand erneut Menschen, die ihm ihr Geld anvertrauten….that’s life!
Ihre Miriam Kraus
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