Asiatische Börsen schwach, aber nicht wegen Europas Wahldesaster

Jürgen Nowacki in Investoren Wissen
vom


Im folgenden Chart können Sie sehen, welche Auswirkungen das wiederum auf den US-Aktienmarkt und damit auf den Dow Jones hat. Die Intermarketanalysten leiten aus dem fallenden Aussi-Dollar eine schlechtere wirtschaftliche Entwicklung in Australien ab. Somit haben wir es zumindest mit einem ernsthaften konjunkturellen Warnsignal Chinas zu tun, weshalb der Nikkei Index sowie der Hang Seng zum Wochenauftakt tief im Minus eröffneten. Das hatte, entgegen den Presseberichten, nichts mit den Wahlergebnissen in Europa zu tun, sondern geht auf das Konto eines schwachen Austral-Dollar. Im Übrigen ist diese Entwicklung für die deutsche und US-amerikanische Wirtschaft auf mittelfristige Sicht positiv, denn fallende Rohstoffpreise sind die Unternehmensgewinne der nächsten Quartale, kurzfristig allerdings wirkt sich das negativ auf deutsche Exportwerte und dem DAX aus.


 

So wie der Chart aussieht, sollten Börsianer sich für die nächsten 6 bis 8 Wochen auf fallende Aktienkurse in Deutschland einstellen. Also heißt die Devise Liquidität schaffen, um für eine persönliche Schnäppchenjagd ende Mai gut gerüstet zu sein. 

Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen

Jürgen Nowacki,

Chefredakteur Target Trader

 

 

Zum ersten Teil von: Intermarketanalyse JPY - AUD und Dow Jones

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