Arafura: So sieht eine Verarbeitungsanlage für "Seltene Erden“ aus
Daniela Knauer in Nebenwerte Daily zum Thema Seltene Erden
vom 26. März 2010, 17:00 Uhr
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fangen wir heute wieder einmal mit einer Frage an. D.T. schreibt zum gestrigen Artikel über das Flaggschiff-Projekt von Arafura Resoures, Nolans Bore: "Können Sie bitte überprüfen ob die Fläche wirklich nur 150 ha. beträgt? Das ist für eine solche Resource doch wohl sehr wenig Fläche." Herzlichen Dank für die genaue Lektüre und diesen Kommentar! Da ist mir tatsächlich eine Ungenauigkeit passiert. Ich schrieb: "umfasst das Gelände rund 150 Hektar". Das stimmt natürlich so nicht (auch wenn es den Angaben von Arafura entspricht), sondern lediglich die Ressource bedeckt diese Fläche. Die gesamte Lizenz Reynolds Range von Arafura umfasst nach dem jüngsten Geschäftsbericht 1.008 km, das entspricht 100.800 Hektar! Die Ressource Nolans mit 150 Hektar ist nur ein kleiner Teil davon. Nicht für alles hat jedoch Arafura die Rechte, teilweise teilt sich die Firma diese mit der Tochter NuPower, vor allem, wenn es um die Urananteile geht. Es wird sicher interessant werden, was Arafura in den kommenden Jahren noch so alles in der Umgebung von Nolans finden wird. Denn häufig liegen Rohstoff-Vorkommen auf einem größeren Trend, selbst wenn sie vulkanischen Ursprungs sind.
Seit 2007 arbeiten Spezialisten am Design der zukünftigen Verarbeitungsanlage
Aber kommen wir nun noch einmal auf die Details der Seltenerd-Phosphat-Uran-Ressource Nolans von Arafura zurück. Denn, wie ich Ihnen bereits geschrieben hatte, ist nicht das Finden einer solchen Liegenschaft die große Herausforderung, sondern die Entwicklung zu einer Gewinn abwerfenden Produktion. Sehen wir uns also in diesem Nebenwerte Daily noch an, wie weit Arafura auf diesem Weg bereits gekommen ist.
Bereits seit Fertigstellung der vorläufigen Durchführbarkeitsstudie im Jahr 2007 ist klar, dass Arafura eine Ressource entwickelt, die prinzipiell eines Tages großen Wert für die Aktionäre der Gesellschaft bieten kann. Auf dem Weg dorthin ging es jedoch in den vergangenen Jahren darum, wie genau der Verarbeitungsprozess aussehen wird, mit welchem dieser Wert gehoben werden kann und welche Produkte dabei gewonnen werden können. Seit 2007 sind Mitarbeiter von Arafura zusammen mit externen Spezialisten damit beschäftigt, den Verfahrensweg zu finden.
Ende 2010 soll die bankfähige Durchführbarkeitsstudie fertig werden
Üblich ist es bei solchen extrem komplizierten Anlagen, das Verfahren in einer Pilotanlage zu erproben und im Verlauf der Zeit zu optimieren. Noch immer sind die Spezialisten mit dieser Aufgabe beschäftigt. Es kommt hier auf jedes Detail an, denn selbst kleine Verbesserungen können bei dem langen Minenleben von mindestens 20 Jahren große Kapitalveränderungen nach sich ziehen. Der Endpunkt dieser Bemühungen wird der Abschluss der bankfähigen Durchführbarkeitsstudie sein. Geplanter Zeitpunkt dafür ist Ende 2010. Dann liegen Daten vor, die genau genug sind, um an die endgültige Projektfinanzierung gehen zu können.
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