Anmerkungen zum Investieren in Immobilien
Dr. Steve Sjuggerud in Traders Daily
vom 17. Dezember 2009, 12:00 Uhr
ENL5454
Da die breite Finanzpresse den Schwerpunkt bei Aktien, Anleihen und Optionen legt, ist es keine Überraschung, dass Immobilien als Investment-Instrument unterbewertet werden. Fakt ist: Immobilien sind eine der besten Arten, um Ihr Vermögen langfristig zu steigern.
Sie können mit dem Haus, in dem Sie wohnen, beginnen. Oder, wenn Sie mieten, dann können - und sollten - Sie damit beginnen, dass Sie sich ein Haus kaufen. Der Schlüssel ist es, klug zu kaufen - und ich zeige Ihnen, wie das geht.
Wir wissen jetzt, dass Aktien zu bestimmten Zeiten großartige Investments sein können. Aber wie können wir die Zeiten bestimmen, in denen sie eine schlechte Performance hinlegen werden? Dazu eine Aufstellung:
Performance verschiedener Investments zwischen 1968 und 1979
Jährlicher Gewinn
19,4% Gold
19,1% Chinesisches Keramik
18,9% Briefmarken
15,7% Seltene Bücher
13,7% Silber
12,7% Münzen (US, ohne Gold)
12,5% Gemälde alter Meister
11,8% Diamanten
11,3% Ackerland
9,6% Einfamilienhäuser
6,5% Inflation (Konsumentenpreisindex)
6,4% ausländische Währungen
5,8% Spekulative Unternehmensanleihen
3,1% Aktien
(Quelle: Burton Gordon Malkiel: Random Walk Down Wall Street)
Es ist offensichtlich: Wir sollten auch die anderen Anlagekategorien außerhalb der Aktien kennen, für den Fall, dass wir wieder einen Zeitraum wie die 1970er sehen werden. Deshalb empfiehlt Alexander Green, der Investment Director des Oxford Club, generell mindestens 10% des Portfolios in zwei Vermögensanlagen zu investieren, die sich dann gut entwickeln, wenn die Aktienmärkte durch harte Zeiten gehen: Immobilien und Gold.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Heinz (17.12. 2009 12:13 Uhr):
die zukunft liegt in investment mit realen Immobilienwert...
Antworten - Kommentar von Rainer Lange (17.12. 2009 12:56 Uhr):
Briefmarken als Invest? Mein alter Herr hat eine größere Sammlung seines Vaters übernommen und ab 1951 Briefmarken selber gesammelt. Die Anschaffung belief sich auf etwa 30.000 DM. Der Michelwert betrug zuletzt 300.000 DM. In einer Auktion in den 1990ern konnten spektakuläre 45.000 DM erzielt werden. Am Rest der Sammlung bestand bzw. besteht weiterhin kein Verwertungsbedarf.
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