Anmerkungen zum Investieren in Immobilien – Teil 2 von 2

Dr. Steve Sjuggerud in Traders Daily zum Thema Weitere Börsenthemen
vom


Was heute für Immobilien als gutes Investment spricht: Lassen Sie uns zuerst allgemein über Immobilien sprechen...was kennzeichnet eine gute Immobilien-Investition...wie viel Ihres Vermögens sollten Sie in Immobilien anlegen...wie bewerten Sie Immobilienbesitz...was ist eine gute Rendite, und so weiter.


Seit wir leben, sind die Immobilienpreise im Allgemeinen gestiegen. Aber um wie viel sind sie wirklich gestiegen? Und lohnt es sich wirklich, in Immobilien zu investieren, wenn man all den Ärger, die Instandhaltungskosten, die Steuern usw. berücksichtigt?

Und schließlich: Welchen Stellenwert - wenn überhaupt einen - sollten Immobilien in Ihrem Depot einnehmen? In welchem Verhältnis sollten Sie zu anderen Anlagekategorien stehen?

Es gibt 4 Fragen, die wir beantworten müssen:

- Sind Immobilien wirklich ein gutes Investment?

- Wie erkenne ich potenzielle Anlagechancen am Immobilienmarkt?

- Wann sind Immobilien kaufenswert?

- Was sind die besten Immobilien-Investments, die man tätigen kann?

Wo Sie beginnen sollten - mit Ihrem eigenen Haus

Ich bin sicher, dass Sie einen oder zwei Bekannte haben, die mit Immobilien eine Menge Geld verdient haben.

Was war das Geheimnis deren Erfolgs? Haben die etwas Besonders gemacht? Oder denken Sie, dass die Immobilienpreise einfach nur steigen können, und dass Ihre Bekannten einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingestiegen sind?

Oder denken Sie, dass die Immobilienpreise nun zu hoch sind, dass man also nicht mehr einsteigen sollte? Und woher wissen Sie das?

Nun, ich habe Ihnen viele Fragen gestellt. Jetzt ist es Zeit für ein paar Antworten - die auf Fakten, nicht auf Mythen beruhen (denn normalerweise geht es um Mythen, wenn jemand einen Rat zum Immobilienmarkt abgibt). Ich bin Amerikaner und habe mich mit dem US-Immobilienmarkt befasst. Es gibt natürlich Unterschiede zu dem in Ihrem Land - aber es gibt auch Muster, die gleich sind.

Ich habe die Daten der letzten 30 Jahre zum US-Immobilienmarkt analysiert. Ich bin bis in die 1960er zurückgegangen (bis dahin gibt es einheitliche Daten), und seitdem sind die Immobilienpreise um ca. 6% pro Jahr gestiegen. Aber gleichzeitig ist das allgemeine Preisniveau in diesem Zeitraum um über 4% pro Jahr gestiegen. Das bedeutet also, dass nach Inflation die amerikanischen Immobilienpreise seit den 1960ern nur um weniger als 2% pro Jahr gestiegen sind.

Aber das Gesamtbild versteckt die lokalen Trends. Als ich mir die Daten der verschiedenen Bundesstaaten und Metropolen angesehen habe, da scheint sich das alte Sprichwort „Der Immobilienmarkt ist lokal" bewahrheitet zu haben...

Es kommt also ganz klar auf die „Lage" an. Es gibt Regionen, da steigen die Immobilienpreise eben stärker als in anderen. Und dann gilt es, innerhalb dieser Regionen noch unbedingt auf die Lage zu achten. Mehr dazu morgen. 


ähnliche Beiträge:

Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben