Anleger brauchen einen langfristigen Anlagehorizont
Profit Radar
vom 23. Oktober 2009, 19:00 Uhr
ENL5454
Nicht umsonst heißt Vietnam in Fachkreisen „Little China" und liegt in seiner Entwicklung gut 15 Jahre hinter China zurück. Und Vietnam ist in dieser Gruppe noch nicht mal das Land mit dem niedrigsten Entwicklungsstand! Dies sind sehr junge Länder, die sich noch in frühen Entwicklungsstadien befinden. Deshalb heißen sie ja auch die „Nächsten 11".
Deshalb sind diese Emerging Markets nur etwas für echte Pioniere unter den Anleger. Und man muss deshalb natürlich einen langfristigen Anlagehorizont haben. Auch in diesen Märkten kann man natürlich kurzfristige Schwankungen traden.
Aber die eigentliche Story ist es, den Aufstieg dieser jungen, teilweise sehr jungen, Emerging Markets als Investor mitzunehmen. Das bedeutet: Als langfristiger Anleger müssen Sie einen Zeithorizont von mindestens 5 Jahren haben. Und die Betonung liegt hier auf dem Wort „mindestens".
Das klingt endlos lang. Und an der Börse wollen wir alle schnell Gewinne machen. Aber Sie müssen hier zuerst in volkswirtschaftlichen Dimensionen denken (und in dementsprechenden Investmentzeiträumen). Denken Sie nur das deutsche Wirtschaftswunder. Das entstand auch nicht über Nacht.
Dazu kommt noch ein sehr seltsames Phänomen der Kapitalmärkte der Emerging Markets, auf das nur sehr selten eingegangen wird. Der Grund: So richtig schlüssig ist es nicht zu erklären. Aber ich werde Ihnen im nächsten Profit Radar einige der Erklärungen für dieses Phänomen liefern.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi