Am Aschermittwoch ist alles vorbei!
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 09. Februar 2005 12:00 Uhr
ENL5454
*** Am Aschermittwoch ist alles vorbei.
Ich hoffe, Sie haben es gut überstanden!
Ich habe dieses Jahr dem rheinischen Karneval (der Verlagssitz ist Bonn) ausnahmsweise entsagen müssen. Schließlich bin ich immer noch in Namibia (wegen des Aids-Aufklärungsprogramms, Sie wissen schon). Vorletzte Woche bin ich ein wenig durchs Land gereist, jetzt kümmere ich mich neben meiner regulären Arbeit um dieses Projekt vor Ort. Harte Arbeit, und enttäuschend: Die von mir geplante "Soap Opera", in der spielerisch Aids-Aufklärung vermittelt werden sollte, war zu aufwändig. Immerhin wird das Thema "Aids-Aufklärung" nun im Rahmen einer anderen, bereits bestehenden Unterhaltungsserie behandelt. Immerhin. Denn das Thema Aids-Aufklärung ist hier im südlichen Afrika von extremer Bedeutung! In Ländern wie Simbabwe, Malawi, Botswana und Namibia sind knapp 30 % der Bevölkerung HIV-positiv. Das muss man sich mal klar machen: Fast jede(r) Dritte trägt dort den Virus in sich!
Letzten Donnerstag hielt ich mich deshalb im Township von Swakopmund auf, als mir auffiel, dass in Bonn ja gerade Weiberfastnacht gefeiert wurde. Ich entschloss mich deshalb dazu, mir "zur Feier des Tages" Ovambo-Bier zu genehmigen. Dazu wurden Leckereien wie wilder Spinat und geröstete Raupen (die ich dann doch höflich ablehnte) gereicht. Es kam, wie es kommen musste: Insbesondere der Genuss des Ovambo-Biers hatte Folgen, die ich als "Hendrik Witboois Rache" bezeichnen würde. Meine Erkenntnis des Tages: Das Reinheitsgebot des deutschen Bieres ist ein Qualitätsmerkmal, das es wert ist, beachtet zu werden. Wenn es um Bier geht, werde ich mich in Zukunft an Konrad Adenauer halten: "Keine Experimente!"
*** Ich habe Sie bereits mehrfach hier im Trader's Daily darauf hingewiesen, wie Sie bei Kaufaufträgen für Aktien Teilausführungen vermeiden können. Und es tut sich was in diesem Bereich – zu Gunsten von uns, den Kleinanlegern. So berichtete mir Stefan Hofmann von Cortal Consors über den Wegfall der Teilausführungsgebühren bei seinem Haus.
"Wegfall der Teilausführungsgebühren! Bisher wurden bei jeder Teilausführung der Grundpreis von € 4,95 sowie der Mindestprovisionssatz von € 5,00 berechnet. Diese werden ab sofort nur noch bei der ersten Ausführung fällig. Bei allen weiteren Teilausführungen (dies gilt für alle Teilausführungen außer für Terminmarktgeschäfte / Eurex und für alle deutschen Börsen, den außerbörslichen Handel, sowie sämtliche ausländischen Börsen, in deren Ländern Cortal Consors vertreten ist. Dies sind zurzeit Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und Luxemburg) bezahlen Sie nur noch den günstigen Provisionssatz von 0,25 % des Kurswerts zuzüglich eventuell anfallender handelsplatzabhängiger Entgelte."
Eine sehr erfreuliche Entwicklung!
Viele Grüße,
Michael Vaupel