Allianz hält Trennung von Dresdner Bank für möglich.
Jochen Steffens in Investors Daily zum Thema Dax 30
vom 12. Februar 2003 18:00 Uhr
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Heute wurde bekannt, dass die Allianz nach Angaben von Vorstandschef Henning Schulte-Noelle, eines seiner schlechtesten Ergebnisse erzielt hat. Dabei belastet besonders die Dresdner Bank mit ihren hohen Verlusten die Allianz. Sollte es hier nicht zu einer maßgeblichen Veränderung kommen, ständen alle Optionen offen. Zusätzlich sei geplant den Aktienbestand zu verkleinern. Als Grund wird der schwache Kapitalmarkt angegeben.
Daneben werden Übernahmemöglichkeiten von Konkurrenten geprüft. Konkrete Ansätze wurden jedoch nicht bekannt.
Die Allianz leidet, wie auch die anderen großen Versicherer, unter der aktuellen Schwäche an den Aktienmärkten. Immerhin gilt die Allianz als einer der größten Vermögensverwalter der Welt. So lange keine deutliche Wende am Aktienmarkt zu erkennen ist: Kein Kauf.