Alles beim Alten!
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 5. November 2009, 08:30 Uhr
es bleibt dabei! Trotz des baldigen Endes der US-Rezession beließ die amerikanische Notenbank den Leitzins bei 0,25%. Es soll auch noch lange an der (quasi) Nullzinspolitik festgehalten werden. An der Wall Street löste dies wenig Bewegung aus, doch der Dollar büßte gegen den Euro weiter ein.
Heute sind die EZB (Europäische Zentralbank) und die Bank of England an der Reihe. Im ersten Fall wird sich sicherlich auch nichts tun, aber für Großbritannien, das noch tiefer in der Krise steckt, könnten weitere Hilfsprogramme verabschiedet werden. Geben Sie daher bei Devisen-Geschäften mit dem Britischen Pfund heute besonders acht. Mehr als auf die Zinsentscheidungen, werden heute die Marktteilnehmer auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe blicken, die am frühen Nachmittag bekannt gegeben werden.Die gestrigen Zahlen zum Stellenabbau, der Arbeitsagentur ADP, waren jedenfalls etwas schwächer als erwartet ausgefallen.
Gold konnte gestern nach meinem Ausstieg aus meiner Long-Position doch noch einmal näher an die 1.100er-Marke herankommen, doch gegenwärtig notiert der Gold-Kurs wieder unter 1.090.- Dollar. Ich werde erst eine Korrektur abwarten, bevor ich wieder einen Edelmetall-Trade anbringe. Anstelle von Gold wollte ich daher ein anderes Handelsinstrument vorstellen, doch ich sehe mir heute ein Büro an und daher bin ich ein wenig unter Zeitdruck.
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen habe ich auch diesmal ein paar Werte genauer für Sie unter die Lupe genommen. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades. Natürlich werden sich im Laufe des Handelstages auch noch andere interessante Trading-Chancen ergeben. Wie sich der Handelstag dann genau entwickelt hat, erfahren Sie in der Abendausgabe gegen ca. 18.30 Uhr.
Dax (DAX.I): schwache Vorgaben belasten
Mein gestriger Dax-Trade konnte die Tagesextreme gut ausreizen. Der Blick auf den Chart, während meiner morgendlichen Handelsvorbereitung, hatte mir also einen guten Einstieg und Ausstieg signalisiert. Am Abend kam der Dax dann erneut, für mich aber natürlich viel zu spät, man kann schließlich nicht den ganzen Tag traden, an meine Trigger-Marke bei 5.400 Punkten heran. Heute verlässt der Dax schon vor dem Xetra-Handelsstart deutlich diese Kurs-Zone. Die Vorgaben sind einfach zu schlecht: Die Börsen in Fernost geben nach, Amerika schloss gestern uneinheitlich und andere Indikatoren, wie der Euro, Gold oder Rohöl, machen es dem Dax zu Börsenbeginn richtig schwer.
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Wichtige Information für CFX Broker-Kunden: Seit 2.11. können Sie den CFD auf den Dax (und andere Indizes) auch schon vor dem offiziellen Börsenstart handeln.
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Mir gefällt der Tageschart gar nicht: Nach dem Hammer, der sich am Dienstag zeigte, scheiterte der Dax gestern erneut an der breiten Widerstandszone zwischen 5.440/70 Punkten. Fällt der Dax auch noch unter 5.375 Punkte, dann gehe ich short.
Auf der Unterseite interessiert mich noch die runde 5.300er-Marke. Besinnen sich die Bullen an dieser Kurs-Marke wieder ihrer Stärke, kaufe ich den Dax. Ansonsten gehe nach einem Verlassen der 5.300er-Marke short bzw. verbleibe in meiner Short-Position.
Oben stößt der deutsche Leitindex schnell wieder an die massive Widerstandszone um 5.440/70 Punkten an. Da diese so breit ist bzw. zwei Widerstände in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander verweilen, werde ich erst aktiv, wenn der obere Widerstand gebrochen wird. Ziehen sich die Bullen aber nach dem Erreichen dieses Kurs-Bereichs wieder zurück, verkaufe ich den Dax.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.
Für Dax-Trades nutze ich ausschließlich den CFD auf den Dax. Diesen können Sie im CFX Trader via Kürzel DAX.I aufrufen.
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Schwache Vorgaben drücken den Dax vor dem offiziellen Börsenstart unter die 5.400er-Marke.
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