Alcoa verfehlt Prognosen
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 07. April 2004 18:00 Uhr
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Der US-Aluminiumerzeuger Alcoa konnte zwar den Gewinn fast verdoppeln, verfehlte aber die Analystenprognosen leicht. Im ersten Quartal erwirtschaftete Alcoa einen Gewinn von 355 Mio. Dollar oder 41 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum war ein Netto-Gewinn von 151 Mio. Dollar oder 17 Cent je Aktie erzielt worden.
Analysten hatten mit 42 Cent je Aktie gerechnet und wiesen darauf hin, dass ohne Sonderposten der Gewinn lediglich 34 Cent je Aktie betragen haben.
Auch die Energiekosten, die zu dem schlechteren Ergebnis führten, wurden mit Sorge betrachtet. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Verpackungssparte der Konzerns, hier wurden die Umsatzerwartungen nicht erfüllt.
Positiven Schub gaben die Aluminium-Preise, so dass der Umsatz um 11 % auf 5,7 Mrd. Dollar gesteigert werden konnte.
Beim Ausblick geht der Konzern davon aus, dass die stark steigenden Aluminiumpreise das Ergebnis im zweiten Quartal positiv beeinflussen werden.