Daniela Knauer legt großen Wert auf eine Streuung der Depotwerte und die strikte Einhaltung von Stopp-Kursen. Darauf weist sie ihre Leser regelmäßig hin.
Daniela Knauer in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien
vom
Sehen wir uns vor diesem fundamentalen Hintergrund die Zahlen von Alcoa genauer an: Mit einem bereinigten Ergebnis von 0,06 USD je Aktie bzw. 61 Mio. USD fiel der Gewinn deutlich unterhalb des Vorjahreswerts von 0,28 USD bzw. 322 Mio. USD aus. Dieser Rückgang war jedoch erwartet worden, die Schätzungen der Analysten lagen sogar nur bei 0,05 USD je Aktie. Aufgrund von Einmalkosten fiel das Endergebnis sogar noch schlechter aus, hier lässt sich ein Minus von zwei Mio. USD bzw. 0,09 USD je Aktie feststellen.
Positiv überraschten hingegen auch die Umsätze, die mit 5,96 Mrd. USD über den Schätzungen von 5,83 Mrd. USD lagen, allerdings deutlich unter dem Vorjahreswert von 6,59 Mrd. USD. CEO Klaus Kleinfeld zeigt sich trotz der relativ schwachen Zahlen positiv für den Rest des Jahres 2012: „Obwohl die Aluminiumpreise gefallen sind, bleiben die fundamentalen Rahmenbedingungen für unser Geschäft weiterhin gesund mit einer starken Nachfrage und einem knappen Angebot", äußerte er auf einer Pressekonferenz nach Bekanntgabe der Zahlen.
Der Chart von Alcoa sieht allerdings fürchterlich aus, nachdem die Aktie im vergangenen Quartal noch einmal unter die Tiefststände des Vorjahres gefallen war. Das jedoch könnte sich im weiteren Verlauf als Fehlausbruch entwickeln, sollte die Weltwirtschaft sich im zweiten Halbjahr etwas stabilisieren, was angesichts der jüngsten Stützungsmaßnahmen besonders in China durchaus der Fall sein könnte. So sehen auch erste Analysteneinschätzungen den Wert der Alcoa-Aktie bei 12 USD, sie habe zu stark verloren im Vergleich zu ihrem relativ gutem Stand im Verhältnis zur Konkurrenz.
Generell scheinen mir die Schätzungen der Analysten für die aktuelle Quartalsberichtssaison recht tief angesetzt zu sein. Sollte es hier vermehrt zu positiven Überraschungen kommen, stünde einem weiteren Anstieg der Märkte in den kommenden Monaten erst einmal wenig im Wege.
Herzliche Grüße
Ihre Daniela Knauer
Das Ende der Mittelschicht
Schock und Wut bei den Normalverdienern: Die „Zins-Walze“ macht die Sparzinsen platt. Millionen Anleger leiden unter der stillen Enteignung. Was können Sie noch tun?
J. Schmitt hat die Lage eingehend analysiert und gibt Ihnen 3 Empfehlungen, was Sie jetzt tun können. Sie lesen hier seinen Sonderbericht zur Situation der Geldanleger und erfahren alles über seine derzeitige Top-Empfehlung – ein Unternehmen, das überall im Internet „Mautstellen“ besitzt, durch die bereits pro Sekunde 4.500 $ durchlaufen! Doch handeln Sie, bevor alle in die große Panik verfallen.