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Der Wert des Geldes sinkt: Aktien sind zu teuer

Der Wert des Geldes sinkt! Deshalb sinkt auch die Entschädigung, die Sie verlangen können, wenn Sie einem Staat oder Unternehmen Geld leihen.

Zinsen auf historischen Tiefs

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Quelle: multpl.com

Hier sehen Sie die Entwicklung der Renditen auf 10-jährige US-Staatsanleihen. Während die USA im September 1981 noch über 15% an Zinsen dafür zahlen musste, wenn Ihnen jemand Geld geliehen hatte, sind diese Zinsen inzwischen auf Rekordtiefs gesunken. Im Juli 2012 lagen die Zinsen gerade einmal noch bei 1,53%. Doch auch der aktuelle Zins bei 2,35% liegt noch immer über 48% unter dem Durchschnitt.

US-Aktien werden immer teurer….

Die meisten Anleger wissen, dass die Aktienmärkte aktuell nicht günstig sind.

Globale Nullzinsen, gekoppelt mit einer übermäßigen Liquiditätsschwemme sind die Ursache dafür, dass Aktien teuer sind und trotzdem noch teurer werden, obwohl jeder davon weiß.

S&P 500: KGV bei 25,43

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Quelle: mutpl.com

Mit einem KGV von 25,43 sind US-Aktien in keiner Weise günstig zu nennen. Und im Vergleich zum Durchschnitts-KGV bei 14,6 sind US-Aktien sogar sehr teuer.

Trotzdem sehen derzeit nur die wenigsten Anleger wirklich Handlungsbedarf. Trotz der stolzen Bewertung, zieht doch kaum jemand sein Geld aus dem US-Aktienmarkt ab. Der Grund dafür ist einfach: Es fehlen anscheinend die Alternativen! Das liegt an den weltweiten Null- und Niedrigzinsen…..

Nebeneffekt: Der Wert des Geldes sinkt

Früher konnte man sein Geld aufs Sparbuch tun und erzielte dafür eine Rendite. Heute ist das Sparbuch ein Relikt aus uralten Zeiten und selbst das Tagesgeldkonto auf Dauer ein Auslaufmodell. Auch die liebste Sparform des Deutschen, die Versicherung, muss immer mehr Anreize schaffen, die kaum noch zu erwirtschaften sind. Und die vor kurzem noch liebste Anlageform des Amerikaners, die Immobilie, ist eben doch nicht so ein hochlukratives Spekulationsobjekt, wie das vor 2008 noch alle dachten.

Schuld daran ist die globale Null- und Niedrigstzinspolitik!

Weil die Notenbanken allerorten ihre Leitzinsen bei Null halten, werfen auch Staatsanleihen nur noch wenige Renditen ab.

Übrig bleibt, so glauben die Meisten, nur noch der Aktienmarkt. Dieser soll nun als Ersatz für alle anderen Anlageformen gelten. Und so fließen Unmengen an Geldern in die globalen Aktienmärkte und haben diese seit Jahren nur noch immer weiter verteuert.


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Doch die Wahrheit ist, dass die echten Realitäten der Unternehmen mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten.

…doch US-Unternehmen werfen immer weniger Gewinne ab!

Betrachten Sie die folgende Grafik, die einen Überblick über die Entwicklung der Gewinnrendite der S&P 500 Unternehmen gibt:

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Quelle: multpl.com

Der Trend geht sowohl lang-, als auch mittel- und kurzfristig nach unten. Mit 3,93% liegt die Gewinnrendite der S&P 500 Unternehmen um mehr als 46% unter dem Durchschnitt.

Diese Entwicklung rechtfertigt keineswegs eine Bewertung die sich deutlich am oberen Ende des Durchschnitts abzeichnet.

Dass die Nullzinspolitik der Notenbanken die Realität an den Aktienmärkten verzerrt, ist jedoch gar nicht mal das Allerschlimmste. Das Schlimmste ist, dass die globale Null- bis Niedrigstzinspolitik schleichend und heimtückisch den Wert des Geldes sinken lässt.

Wenn Kredite praktisch kostenfrei sind und gleichzeitig genügend Liquidität zur Verfügung steht (wofür die globalen Notenbanken ja ebenfalls zur Genüge sorgen), dann sinkt der Wert, der dem Geld beigemessen wird.

Ein einfaches Beispiel veranschaulicht das sehr gut: Ein 10-jähriger, der im Monat 40 Euro Taschengeld bekommt, misst 100 Euro deutlich mehr Wert bei, als der Milliardärssohn, der mit seiner Kreditkarte monatlich Tausende Euro verschleudern darf.

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Über den Autor Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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