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Achtung: Die neue Amazon kommt aus Lateinamerika

In den vergangenen Jahren haben wir im Einzelhandel vor allem in Nordamerika, Europa und China eine Marktverschiebung historischen Ausmaßes erlebt. Unternehmen wie Amazon oder Alibaba erobern fortlaufend neue Marktanteile. Dabei bieten die Online-Versender mittlerweile ein in sich perfekt geschlossenes System an. Sie bringen nicht den Hersteller mit dem Kunden zusammen, sondern wickeln daneben noch den Großteil der Zahlungsströme ab und liefern die Ware am Ende sogar teilweise aus.

Das sind in der Tat keine Unternehmen mehr, sondern bereits kleine Volkswirtschaften. Hierzu einige Zahlen von Alibaba: Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Online-Riese Waren im Wert von 547 Milliarden US-Dollar vermittelt (gross merchandise volume). Der Zahlungsdienstleister Alipay, der nicht nur für Alibaba arbeitet, hat in diesem Zeitraum Zahlungen im Volumen von rund 1,7 Billionen US-Dollar abgewickelt. Das entspricht ungefähr der Hälfte des deutschen Bruttoinlandsproduktes. Jetzt verstehen Sie, warum man diese Unternehmen auch als Volkswirtschaften bezeichnet.

Und der Wachstumsrausch der Online-Branche ist noch keinesfalls am Ende. So erwartet Alibaba, dass man 2020 über seine verschiedenen Internet-Plattformen Waren im Wert von 1 Billionen US-Dollar umsetzen. Gleichzeitig wird das Unternehmen direkt und indirekt weltweit 100 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Dann wird Alibaba weltweit insgesamt 2 Billionen Kunden betreuen.

Jetzt erobert man den Lebensmittelhandel

Lange war man der Meinung, dass die Online-Versender im Lebensmittelhandel nicht nennenswert punkten werden. Vor allem die Logistik schien zu teuer. Dann kam Amazon und schluckte die US-Einzelhandelskette Whole Foods Market. Alibaba hat sich jüngst an einem chinesischen Einzelhändler beteiligt. Das ist der Auftakt zur Jagd auf Lidl, Aldi, Carrefour und Wal-Mart. Hier steht in den kommenden Jahren ein Blutbad bevor. Auch in diesem Segment des Einzelhandels werden die Karten jetzt völlig neu gemischt.

Die Wertentwicklung der Amazon- und Alibaba-Aktie bestätigen diesen Befund. Hier haben die Investoren in den vergangenen Jahren prozentual dreistellig verdient. Im PARSEVAL spielen wir seit Dezember 2015 mit Alibaba diesen Mega-Trend. Performance heute für meine Leser: 102,62 %.

Wie gesagt: Die Revolution im Einzelhandel ist noch lange nicht zu Ende. Deshalb rate ich, an den hier genannten Online-Titeln weiterhin festzuhalten. Hinweis gemäß § 34b WpHG: Ich bin derzeit persönlich oder als Vermögensverwalter für Dritte in der Aktie der Alibaba und der Aktie der Amazon investiert.

Vielleicht hat der eine oder andere unter Ihnen, diesen Umbruch im Einzelhandel unterschätzt und deshalb dieses große Thema verpasst. Hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Das passiert manchmal selbst dem besten Investor. Grämen Sie sich jetzt nicht, sondern nutzen Sie jetzt mit meinem Geheimtipp aus Lateinamerika Ihre zweite Chance auf dreistellige Kursgewinne!

Vorab noch einige Informationen zur globalen Marktverteilung: Amazon kontrolliert im Kern die westlichen Märkte, während Alibaba den Markt in und um China beherrscht. Diese saubere Aufteilung beschert den Platzhirschen bestes und dauerhaftes Umsatz- und Gewinnwachstum.


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Lateinamerika erobert unterdessen ein hierzulande noch ziemlich unbekanntes Online-Unternehmen aus Argentinien. Inzwischen ist man hier bereits Platzhirsch, auch wenn die Marktdurchdringung im Vergleich zu Alibaba oder Amazon noch unvollständig ist. Zuletzt vermittelte das Unternehmen über seine Plattform Waren im Wert von 10 Milliarden US-Dollar (Wachstumsrate: 36 %). Der konzerneigene Zahlungsdienstleister wickelte Zahlungen im Volumen von 7,8 Milliarden US-Dollar ab (Wachstum: 73 %). Gegenwärtig zählen die Argentinier 15 Millionen Kunden (Wachstum: 23 %), die regelmäßig im Internet bestellen.

Sie sehen also, die Argentinier sind im globalen Maßstab betrachtet noch ein Winzling. Allerdings ein Winzling mit einem gewaltigen Wachstum! Keine Frage: In den kommenden Jahren wird man zu Alibaba und Amazon aufschließen. Dabei profitiert man besonders von den Vorzügen des lateinamerikanischen Heimatmarktes.

Einige Fakten hierzu: In Lateinamerika leben 625 Millionen Menschen und damit in etwa so viel wie in den USA und der Euro-Zone zusammengenommen. Vorteilhaft für das argentinische Unternehmen ist zudem, dass man in der Region mit Spanisch und Portugiesisch nur zwei Sprachen spricht. Mit anderen Worten: Die Argentinier mussten nur zwei Internet-Plattformen errichten, um sofort auf zwei Kontinenten aktiv werden zu können.

Auch ganz wichtig: Die Region verfügt mit dem Mercosur-Reglement (Gemeinsamer Markt Südamerikas) über eine leistungsfähige Freihandelszone, für die sich mittlerweile auch Mexiko und Neuseeland interessieren. Eine solche gemeinsame Wirtschaftszone ist eine absolute Voraussetzung für jeden grenzüberschreitenden Online-Handel.

Alle Analysten sind sich einig: Das Lateinamerika-Versender wird in den kommenden Jahren erheblich an Amazon und Alibaba heranrücken. Keine Frage: Langfristig entsteht in dieser Region die Nummer 3 des globalen Online- und Einzelhandelsmarkt. Diese Aktie ist ein Muss für jeden ambitionierten Investor!

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Über den Autor Alexander von Parseval

Der Augsburger Vermögensverwalter entstammt einer alten französischen Bankiersfamilie, deren Wurzeln bis in die Spätrenaissance zurückreichen.

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