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Aktien: Vollgedröhnt nach Hause

Die MoneyShow in Las Vegas war in der Tat ein tolles Erlebnis. Vor allem hat mich die Art und Weise begeistert, wie die Amerikaner mit dem Thema Aktien umgehen.

Das ist eben kein „Teufelszeug“,wie es in unseren Breitengraden gern gebrandmarkt wird, sondern einfach die modernste und erfolgreichste Art, Geld sinnvoll anzulegen. Doch es gab auch Investment-Themen, wo ich mir die Frage gestellt habe, ob da so manche Investoren zu viel geraucht haben.

Und das sage ich wohl gemerkt als leidenschaftlicher Raucher.

Cannabis war ein echtes Schwerpunktthema, da ja einige US-Bundesstaaten die vermeintliche „Droge“ legalisiert haben. Hier gibt es börsennotierte Aktiengesellschaften, die derzeit regelrecht durch die Decke gehen.

Gut, auch in Deutschland täte so manchem Politiker ein Joint vielleicht einmal gar nicht so schlecht, um mal etwas lockerer zu werden. Gerade in Sachen „Aktienlust“ brauchen wir auch etwas Rückenwind von der Politik. Doch da werde ich wohl noch weiter warten müssen.

Denn unsere Europa-Politiker schmieden derzeit eher Pläne, den Kapitalmarkt weiter anzuzapfen, um einen Finanzierungsrahmen für europäische Investitionsprojekte zu schaffen. Da fasse ich mich tatsächlich an den Kopf.

Statt den Unternehmen bessere Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen, sollen wir Anleger weiter geschröpft werden, um am Ende wahrscheinlich griechische Häfen zu sanieren. Na ja, noch ist da nicht aller Tage Abend – und vor der Bundestagswahl im Herbst passiert ohnehin nichts mehr.

Und das ist in der Tat oft deutlich besser, als wenn Merkel & Co. neue Gesetze beschließen.

Mehr als ein Durchatmen kann ich bislang nicht erkennen

Zurück zum Aktienmarkt, der sich in den letzten Tagen ja mal etwas geschüttelt hat. Was habe ich gleich wieder auf bild.de gelesen: „Trump-Beben an der Börse – Kurs-Crash an der Wall Street“. Also davon sind wir ja noch weit entfernt.

Haben die Redakteure vergessen, dass Dow Jones & Co. zu Jahresbeginn deutlich tiefer notierten. Also mehr als ein Durchatmen kann ich da bislang noch nicht erkennen, wobei es durchaus gut und gesund für die weitere Entwicklung wäre, wenn die Märkte mal 10% korrigieren würden.

Ein DAX bei 11.400 Punkten würde mir durchaus noch einmal gefallen. Doch ob mir die Börse diesen Gefallen in den nächsten Wochen macht, ist leider keinesfalls sicher.

Dennoch spekuliere ich etwas darauf, denn eines habe ich in meiner langen Zeit an der Börse gelernt: Die Börse ist keine Einbahnstraße und selbst starke Aufschwungphasen sind eigentlich immer auch mit Konsolidierungen und Korrekturphasen begleitet.

In diesem Sinne freue ich mich wieder auf Deutschland und werde mich am Montag von der Börse bei Ihnen melden.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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