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Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

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  • ISIN: DE0005493092
  • WKN: 549309
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BVB Aktie: einziger deutscher Bundesliga-Club an der Börse

Dass im Fußball viel Geld im Spiel ist, weiß hierzulande jedes Kind. Der Spielbetrieb eines jeden Bundesliga-Vereins, der die Massen begeistert, kostet immense Summen. Klar, dass die Top-Stars auf dem erstklassig gepflegten, grünen Rasen mit Millionen-Jahresgehältern nach Hause gehen. Aus diesem Grunde haben einige der europäischen Spitzenclubs die Unternehmensform Aktiengesellschaft gewählt.

Borussia Dortmund ist der einzige deutsche Vertreter innerhalb dieser exklusiven Gruppe. Und die BVB Aktie ist für alle Anleger – egal, ob Fan oder nicht – handelbar. Dabei stellt sicher eine Besonderheit dar, dass der Kurs des Titels neben dem wirtschaftlichen Aufschwung des Vereins auch vom sportlichen Erfolg des Teams abhängig ist.

BVB Aktie: Womit der börsennotierte Fußball-Club Geschäfte macht

Borussia Dortmund startete das Abenteuer an der Börse im Jahr 1999 und erzielte mit dem IPO (Börsengang) rund 130 Mio. €. Das war ein echter wirtschaftlicher Coup für den damals finanziell angeschlagenen Verein. Die Borussia Dortmund (BVB) Aktie notiert seit dem Jahr 2014 im SDAX in der Geschäftsform GmbH & Co. KGaA.

Im europäischen Profifußball nimmt die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA eine führende Stellung ein. Der professionelle Fußballsport und die Verwertung der hiermit direkt verbundenen Einnahmequellen stehen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Dies beinhaltet vor allem den Verkauf von Eintrittskarten, TV-Rechten und das Sponsoring sowie den Handel mit Fan-Artikeln.

Borussia Dortmund erzielt in diesen Sektoren den überwiegenden Teil der Umsätze. Daneben engagiert sich der BVB zusätzlich in Geschäftsfeldern, die einen engen Bezug zum Fußball aufweisen.

Andere börsennotierte europäische Fußball-Vereine

In Europa gibt es neben Borussia Dortmund noch weitere Spitzen-Clubs, die eine Notierung an der Börse vorweisen können. Insgesamt handelt es sich dabei um 26 europäische Vereine, die sich bereits über ein Engagement an der Börse weiteres Eigenkapital beschafft haben. Dafür waren Gründe beispielsweise der Abbau von Schulden nach einem Stadion-Neubau oder um Kosten wie die immer weiter steigenden Gehälter der Spieler zahlen zu können.

Zu den Fußball-Clubs, die die Unternehmensform Aktiengesellschaft gewählt haben, zählen neben Borussia Dortmund zum Beispiel der FC Porto, Sporting Braga, Ajax Amsterdam, AS Rom, Lazio Rom, die Glasgow Rangers, Tottenham Hotspur, Besiktas und Fenerbahce Istanbul, der FC Kopenhagen oder Manchester United.

Zusammengefasst sind die Titel im so genannten Eurokick-Index, der die Entwicklung der Börsen-(Fußball)-Club-Aktien bündelt. Da es sich hierbei vielfach um starken Schwankungen unterworfenen Aktien handelt, sollten Anleger eine erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen. Auch Anleger der BVB Aktie sollten sich der oft sehr ausgeprägten Volatilität von Fußball-Aktien bewusst sein.

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