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Charter Communications Inc. (Delistet)

  • 178,42
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  • ISIN: US16117M3051
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Chart

Die Charter Communications Aktie in der Langzeitbetrachtung

Aktuell wird die Charter Communications Aktie zu einem Preis von 91,77 Euro gehandelt. Damit ist die Charter Communications Aktie, die im NASDAQ 100 gelistet ist, recht nah an ihrem 52 Wochen Hoch von 98,91 Euro. Ihren niedrigsten Wert hatte die Aktie bei 52,38 Euro.

Insgesamt hat man 101,14 Charter Communications Aktien ausgegeben, was einer Marktkapitalisierung der Charter Communications Aktie von 9,34 Milliarden Euro entspricht. Rund 36,95 Prozent der Aktie befinden sich im Streubesitz.

 

Langfrist-Chart der Charter Communications Aktie für den Zeitraum von Juli 2003 bis August 2013

 

Die Charter Communications Aktie – das Geschäft mit dem Kabelnetz

Die Charter Communications Aktie ist ein Anteilspapier des viertgrößten Kabelnetzbetreibers in den Vereinigten Staaten. Der US-amerikanische Konzern besitzt rund7 Millionen Abonnenten in insgesamt 40 Bundesstaaten.

Zum Portfolio des Unternehmens gehören sowohl digitales interaktives Fernsehen, High-Speed-Internet Anbindungen, Pay-per-View-Leistungen als auch Video-on-Demand. Darüber hinaus bieten sie Internet-Telefonie, Videokonferenzschaltungen und Datentransfer mit moderner, digitaler Breitbandtechnik.

Im Entertainmentbereich bestehen Kooperationen mit ABC Cable Network, HBO, Cinemax, Showtime, Movie-Channel und lokalen Sendern. Im Bereich des Sports ist Charter Communications (CC) der einzige Anbieter (GolTV), der alle Fußballspiele der lateinamerikanischen und europäischen Ligen überträgt.

Neben den genannten Dienstleistungen werden zusätzlich digitale Musik, elektronische Programmführer sowie Kabelmodems vertrieben. Die Aktiengesellschaft hat ihren Hauptsitz in St. Louis/Missouri.

 

Die Historie von Charter Communications

Gegründet wurde das Unternehmen 1993 und begann als lokaler Kabelnetzbetreiber in Saint Louis. Nach der Übernahme von Gaylord Entertainment in Nashville/Tennessee gehörten sie bereits zu den zehn Größten der Branche.

1998 wurde der nach der Forbes Liste drittreichste Mann der Welt und Mitbegründer von Microsoft Paul G. Allen auf die CC aufmerksam. Seine Investmentfirma Vulcan Inc. übernahm die Kabelgruppe zu einem Preis von 4,5 Milliarden US-Dollar, nachdem diese zuvor für 2,77 Milliarden die texanische Markus Cable Company gekauft hatte.

Allen hatte sich krankheitsbedingt 1983 bei Microsoft aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und Teile seiner Microsoft Aktien veräußert. Mit diesem Geld investierte er in New-Media Firmen. Er wollte auf diese Weise seine Vision von der „Wired World“ realisieren, die es jedem Menschen ermöglichen sollte, über PC und Breitbandkabel interaktive Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten zu nutzen.

Während es in den Folgejahren für die CC steil nach oben ging, kam 2001 der Einbruch. Aktionäre klagten wegen Unregelmäßigkeiten insgesamt 144 Millionen US-Dollar ein, zusätzlich verloren sie zwischen 2001 und 2004 aufgrund des Imageverlustes rund 800.000 Kunden. Nur mit Hilfe der Privatschatulle von Allen, der noch heute Verwaltungsratsvorsitzender der Charter Communications ist, und Krediten einiger Großbanken liess sich der Bankrott verhindern.

Obwohl inzwischen fast die gesamte Führungsriege ausgetauscht wurde, hat das Management von Charter Communications noch immer mit diesen Altlasten zu kämpfen. Trotz steigender Umsätze, fährt das Unternehmen weiterhin Verluste.

 

Das Unternehmen in Zahlen

In 2012 erzielte die CC mit 17.800 (im Vorjahr 16.800) Mitarbeitern einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 4,6 % ausmacht. Dennoch fiel das Ergebnis nach Steuern mit 304 Millionen Dollar negativ aus.

Dem Eigenkapital in Höhe von 149 Millionen stehen Verbindlichkeiten von rund 1,54 Milliarden US-Dollar gegenüber. Für 2013 erwarten Experten allerdings eine große Finanzspritze, da der Netzbetreiber Cablevision Optimum West, einer Tochter von Charter Communications, für 1,625 Milliarden US-Dollar kaufen will.

Außerdem machte die Liberty Media das Angebot 27,3 Prozent der Charter Communications Aktie für 2,62 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Noch steht die Genehmigung der Kommunikationsaufsicht für diesen Deal jedoch noch aus.

 

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