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Klöckner & CO SE

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  • WKN: KC0100
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21. Juli 2017, 17:05 Uhr Klöckner-&-Co-Aktie verliert weiterhin

Die Klöckner-&-Co-Aktie fiel nach wie vor und musste am Donnerstag erneut Verluste verzeichnen. Zum Handelsschluss am Donnerstag notierte das Papier […]

20. Juli 2017, 15:35 Uhr Klöckner-&-Co-Aktie sinkt nach wie vor

Die Klöckner-&-Co-Aktie sank weiterhin und musste am Mittwoch erneut Verluste verbuchen. Zum Börsenende am Mittwoch notierte das Papier des Stahlkonzerns […]

19. Juli 2017, 22:07 Uhr Klöckner-&-Co-Aktie bewegt sich abwärts

In den vergangenen Tagen zeichnete sich wieder eine gute Entwicklung für die Klöckner-&-Co-Aktie ab. Heute allerdings musste der Wert aber […]

Die Entwicklung der Klöckner Aktie

Die Klöckner Aktie wird seit 2007 an der Frankfurter Börse gehandelt und zählte sehr schnell zu den MDAX gelisteten Aktien. Seit März 2016 notiert die Aktie im SDAX-Index. Klöckner & Co gehört damit zu den 130 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Das Unternehmen betreibt eine expansive Geschäftspolitik. Durch Übernahme zahlreicher Unternehmen konnte Klöckner & Co auch während der Wirtschaftskrise Stabilität wahren.

Mittlerweile stellen institutionelle Investoren die größte Aktionärsgruppe dar. Insgesamt halten die identifizierten institutionellen Investoren 50% aller Aktien. Der überwiegende Teil der institutionellen Aktionäre kommt aus Deutschland und den USA. Privatinvestoren halten rund 21% der Aktien.

Klöckner Aktie – Investition in Stahlhandel mit Tradition

Die Klöckner Aktie ist die Aktie eines deutschen Traditionsunternehmens, der Klöckner & Co SE. Die SE ist die Societas Europaea, eine europäische Aktiengesellschaft mit besonderer Betonung der Internationalität. Klöckner & Co hat als Metall- und Stahlhandel tatsächlich eine besondere Position in Europa und in Nordamerika.

Unter den produzentenunabhängigen Stahlhandlungen gilt das Unternehmen sogar als das größte Europas. An fast dreihundert Standorten in zwanzig Ländern der Welt bietet Klöckner & Co eine umfassende Auswahl an Stahl und Nicht-Eisen-Metallen an. Zudem gehört der Betrieb von Stahl-Service-Centern zu den besonderen Leistungen des Unternehmens.

Klöckner Aktie – junges Wertpapier und Firmentradition über 100 Jahre

Die Klöckner Aktie ist gemessen an der Tradition des Unternehmens eine junge Aktie, denn sie wird erst seit 2006 an der Börse gehandelt. Die Gründung der Firma Klöckner & Co geht auf das Jahr 1906 zurück.

Firmengründer Peter Klöckner bot ein breites Warensortiment an Stahlsorten und Stahlgrundprodukten an. Dadurch erfuhr das Unternehmen eine sehr schnelle Entwicklung hin zu einer der größten Stahlhandlungen in Deutschland. Schon im Gründungsjahr konnte das Unternehmen neben der Hauptniederlassung in Duisburg zahlreiche Filialen in Deutschland eröffnen.

In den Folgejahren kam es zur Errichtung eigener Stahlhütten und Fabriken. Neben Klöckner & Co gründete Peter Klöckner später die Klöckner-Werke AG und die Klöckner Humboldt Deutz AG.

Krisen sicher umschifft bis zum Börsengang der Klöckner Aktie

Das Unternehmen Klöckner & Co zeichnete sich während wirtschaftlicher Krisen nach dem Ersten Weltkrieg sowie während des Zweiten Weltkriegs durch hohe Flexibilität aus. Das ursprüngliche Geschäft, der Stahlhandel, ergänzte man um den Handel mit Chemikalien, Kohlen und Grubenholz.

Durch die Trennung der Handels- von der Produktionssparte konnte Klöckner sogar während der Wirtschaftskrisen einen Aufschwung verzeichnen. In der zweiten Generation übernahm der Schwiegersohn des Unternehmensgründers, Günter Henle, das Unternehmen. Er konnte die Handelssparte selbst während des nationalsozialistischen Regimes relativ unabhängig führen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Trennung von Handel und Produktion in letzter Konsequenz vollendet, so dass sich Klöckner & Co zu einem stark diversifizierten, international tätigen Handelshaus mit umfangreicher eigener Distribution entwickeln konnte. Ernsthaft in die Krise geriet das Traditionsunternehmen erstmals Ende der 1980er Jahre durch ein Rohöl-Termingeschäft.

Die Rettung von Klöckner & Co war zu diesem Zeitpunkt nur noch mit Hilfe der Deutschen Bank möglich, die das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umwandelte und an die VIAG AG übergab. Klöckner & Co überwand dadurch auch diese Krise und konnte sich zu seiner heutigen Position entwickeln.

Klöckner Aktie und Neuorientierung ab 1997

Mit der Einführung der Klöckner Aktie begann die Konzentration auf das traditionelle Kerngeschäft, den Handel mit Stahl und Metallen. Alle übrigen Konzernbereiche wurden verkauft.

Wenige Jahre später verkaufte die VIAG AG den Köckner & Co Stahlhandel an die Balli-Gruppe. Später ging das Unternehmen in den Besitz der WestLB über. Der letzte Eigentümer, das US-amerikanische Private-Equity Unternehmen Lindsay, Goldberg & Bessemer wandelte Klöckner & Co im Jahr 2006 in eine europäische Aktiengesellschaft um und brachte die Klöckner Aktie an die Börse.

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