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Dürr AG

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  • WKN: 556520
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Chart

Die Entwicklung der Dürr Aktie

Die Dürr Aktie schreibt wohl eine der erfolgreichsten Börsengeschichten am deutschen Aktienmarkt. Das Wertpapier ist seit dem 4. Januar 2004 im MDax gelistet.

Allein im vergangenen Jahr legte die Dürr Aktie um satte 121,81 Prozentpunkte zu. Und dank voller Auftragsbücher scheint bereits der Umsatz für das Jahr 2013 gesichert. Das bestätigt auch die Kursentwicklung der Dürr Aktie.

Wenn die Rahmenbedingungen sich nicht erheblich verändern, müsste die Dürr AG ihr Umsatzziel erreichen. Dank dieser tollen Geschäftsprognose hat die Dürr Aktie durchaus Luft nach oben.

 

Dürr Aktie im Langfrist-Chart

 

Die Dürr Aktie: Der Umsatz für 2013 ist bereits gesichert

Die Dürr AG ist ein weltweit agierendes Unternehmen. Insbesondere die Automobilindustrie nutzt die Produkte und System, sowie Services des MDAX-Konzerns. Autohersteller von Volkswagen über General Motors bis hin zu Ford und Renault zählen zum Kundenkreis der Dürr AG.

Die Dürr AG ist mittlerweile auch bestens im asiatischen Automobilmarkt aufgestellt. Hier gehören Hyundai/Kia sowie Chery Automobile oder der Autohersteller Changan Automobile nutzen die Produkte des deutschen Konzerns.

Rund 80 Prozent der gesamten Gewinne der Dürr AG verdankt der Anlagen- und Maschinenbauer der Automobilindustrie. Der Sitz der Dürr AG befindet sich offiziell in Stuttgart. Die eigentliche Konzernzentrale sitzt jedoch laut Postanschrift in Bietigheim-Bissingen.

Die Ursprünge der Dürr AG reichen bis ins Jahr 1895. Damals gründete Paul Dürr ein Bauflaschnerei-Unternehmen in Cannstadt. 1917 bot die Firma ihren Kunden zusätzlich auch Dienstleistungen auf dem Gebiet Blechbearbeitung. Mit dem Antritt der Unternehmensnachfolge durch Otto Dürr wurde ein eigenes Konstruktionsbüro auf dem Betriebsgelände eingerichtet.

Den Schritt zum Anlagenbauer wagt die Dürr AG 1950. In dieser Zeit entsteht die erste Anlage zur chemischen Behandlung von Oberflächen. Viele weitere folgen – unter anderem eine spezielle Anlage für Tauchlackierungen in einem Werk des Automobilherstellers Ford 1963. In den zwei Folgejahren gründet die Dürr AG eine brasilianischen und eine mexikanische Tochtergesellschaft. 1970 expandiert die Dürr AG Richtung USA.

Zur wachstumsorientierten Unternehmensstrategie zählen auch Übernahmen wie die von Alstom Automation im Jahr 1999 oder die des Messtechnik-Unternehmens Schenk. Die Dürr AG konzentriert sich in den vergangenen Jahren wieder verstärkt auf ihre Kernkompetenz. In diesem Zusammenhang veräußert der Konzern nebensächliche Unternehmenssparten.

Im Gegenzug baut die Dürr AG weitere Kapazitäten aus und erschließt neue Geschäftsfelder wie den Bereich Flugzeugtechnik. 2011 kommen die Geschäftsfelder Clean Technology Systems und Paint Assembly Systems hinzu.

 

Die Dürr AG – überraschend starke Zahlen im ersten Halbjahr

Mit ihren Kernkompetenzen zählt die Dürr AG gehört zu den Weltmarkführern auf ihrem Gebiet. Die Marktanteile liegen jeweils 30 bis 50 Prozent. International liegt der Anteil sogar bei mehr als 80 Prozent.

Die Dürr AG konnte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Voraussagen der Experten um ein Vielfaches übertreffen. Trotz der anhaltenden Euro-Schuldenkrise wurde der positive Kurs der ersten drei Monaten beibehalten. So wuchsen sowohl die Auftragseingänge als auch der Umsatz und er Gewinn weiter an. Ursächlich dafür ist die anhaltend rege Nachfrage der Automobilbauer.

Allein von April bis Juni 2012 stieg der Eingang an Aufträgen um 13 Prozent auf 725,2 Millionen Euro. Gleichzeit kletterte die Zahl der Bestellungen im Vergleich zum ersten Quartal um weitere sieben Prozent. Das macht sich durch ein dickes Plus beim Umsatz von 2,39 Milliarden Euro bemerkbar.

Im vorangegangenen Geschäftsjahr lag der Wert bei 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz im zweiten Quartal überraschte mit einer Summe von 600,0 Millionen Euro. Das EBIT erklomm die Region von 42,7 Millionen Euro. Eigentlich prognostizierten Experten einen Umsatz von 562 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 36,7 Millionen Euro.

Die Entwicklung der Dürr AG wird wohl weiter positiv verlaufen. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht erwartet die Unternehmensspitze eine weitere Steigerung der Produktion um 30 Millionen Automobile. Davon entfallen nach Konzernangaben 22 Millionen Fahrzeuge auf die Schwellenländer.

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