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Aurubis AG

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  • ISIN: DE0006766504
  • WKN: 676650
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28. April 2017, 13:25 Uhr Aurubis-Aktie 1,74 % schwächer

Nachdem es in den vergangenen Tagen wieder besser für Aurubis aussah, musste der Berg- und Rohstoffspezialist gestern im Tagesverlauf Verluste […]

27. April 2017, 14:05 Uhr Aurubis-Aktie leicht höher

Im Vergleich zum Vortageskurs von 64,92 € erlebte der Wert keine nennenswerte Änderung und notierte bei Börsenende mit 65,08 €. Ein minimaler […]

26. April 2017, 12:15 Uhr Aurubis-Aktie 0,64 % schwächer

Nachdem es in den vergangenen Tagen wieder besser für Aurubis aussah, musste der Berg- und Rohstoffspezialist im Laufe des gestrigen […]

Die Aurubis Aktie in der Langzeitbetrachtung

Die Aktien der Norddeutschen Affinerie hatten ihr Börsendebüt am 7. Juli 1998. Am 1. April 2009 traten die Aurubis-Aktien an ihre Stelle. Die Aurubis Aktie ist im MDAX und Prime Standard gelistet.

Die Salzgitter AG ist mit 25 Prozent der größte Einzelaktionär; andere institutionelle Anleger halten 45 Prozent und 30 Prozent der Aurubis Aktien sind in privater Hand. Mit einer Eigenkapitalquote von 40,06 Prozent ist die Aurubis AG solide finanziert.

Seit ihrer Erstnotiz verlief die Aurubis Aktie in einem Zickzackkurs und erreichte im Juni 2003 ihr Allzeittief bei 8,48 Euro. Danach ging es bis Anfang 2011 in einem steilen Aufwärtstrend bis zum Allzeithoch von 45,85 Euro. Seitdem verzeichnet der Aktienkurs einen Seitwärtstrend, dessen Bruch unmittelbar bevorsteht.

 

 

 

Im Kupferrecycling geht nichts ohne die Aurubis AG

Der größte Kupferproduzent Europas und der weltweit größte Kupferrecycler Aurubis AG beliefert die Kupferhalbzeug-, Elektro-, Elektronik- und chemische Industrie sowie die Bau- und Automobilzulieferer.

Die Aurubis AG deckt die Wertschöpfungskette aus Kupfer ab, die aus der Produktion von Primärkupfer, dem Recycling von Sekundärrohstoffen und der Kupferverarbeitung zu Produkten besteht.

So stellt die Aurubis AG pro Jahr mehr als eine Million Tonnen Kupferkathoden aus Kupferkonzentraten, Altkupfer und Recyclingstoffen her. Anschließend werden die Kupferkathoden zu Gießwalzdraht, Stranggussformaten, Walzprodukten und Kupferlegierungen weiterverarbeitet. Zudem vermarktet die Aurubis AG Begleitprodukte aus der Kupfererzeugung für die Herstellung von Schwefelsäure und Eisensilikatgestein.

Die Geschäftstätigkeit der Aurubis AG teilt sich in drei Business-Units auf.

Die Business-Unit Primärkupfer beschäftigt sich mit der Gewinnung von Kupferkathoden aus Kupferkonzentraten sowie der Produktion und Vermarktung von Schwefelsäure.

In der Business-Unit Recycling/Edelmetalle geht es hauptsächlich um die Herstellung von Kupferkathoden aus Recyclingrohstoffen wie Altkupfer oder Elektronikschrotte sowie von Begleitmetallen und Koppelprodukten, die in den Kupferrohstoffen enthalten sind. Darunter fallen u.a. Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin sowie Produkte aus Blei, Nickel, Zinn-, Zink- oder Tellur.

Die Business-Unit Kupferprodukte produziert aus Kupferkathoden Gießwalzdraht und Stranggussformate. Die Beteiligungsgesellschaft Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG oder die Kunden selbst verarbeiten die Stranggussformate zu Vorwalzband, Bändern und Profildrähten weiter.

 

Weltweite Standorte der Aurubis AG

Die Aurubis AG hat ihren Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt weltweit circa 6.300 Mitarbeiter. Die Produktionsstätten liegen in Hamburg, Emmerich, Stollberg, Belgien, Italien, Bulgarien, Schweden, Slowakei, Großbritannien, Finnland, in der Schweiz, den Niederlanden sowie den USA.

Das Recyclingzentrum liegt im westfälischen Lünen. Zudem betreibt die Aurubis AG ausgedehnte Vertriebsnetze in Europa, Asien und Nordamerika.

 

Von der Norddeutschen Affinerie zur Aurubis AG

Die Norddeutsche Affinerie wurde 1866 in Hamburg gegründet. 10 Jahre später begann das Unternehmen, dauerhaft in der Kupferelektrolyse zu arbeiten. 4 Jahre nach Kriegsende begann der kontinuierliche Stranggussbetrieb.

1972 wurde die erste Gießwalzdrahtanlage und 8 Jahre später die zweite Gießwalzdrahtanlage in Betrieb genommen. 3 Jahre vor der Jahrtausendwende kam es zwischen der Norddeutschen Affinerie und der Degussa zu einem Joint Venture im Bereich der Edelmetalle.

1998 zog es das Unternehmen an die Börse. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends nahm die Norddeutsche Affinerie in Lünen das Kayser Recycling System in Betrieb.

Mitte 2008 stieg die Salzgitter AG in das Unternehmen ein und stockte bis September 2009 ihren Anteil bis auf 25 Prozent auf. Am 1. April 2009 firmierte der Kupferhersteller in die Aurubis AG um.

 

Aurubis Prognose für 2012 leicht erhöht

Trotz der Euro-Krise hat die Aurubis AG im ersten Halbjahr 2012 ein hohes Wachstumstempo verzeichnet, die Erwartungen übertroffen und die Prognose für 2012 wieder leicht angehoben.

So stieg das Vorsteuerergebnis um 42 Prozent auf 173 Millionen Euro. Trotz niedrigerer Kupferpreise lag der Umsatz bei 6,8 Milliarden Euro – ein Umsatzplus von fünf Prozent. Der Gewinn lag bei 247 Millionen Euro und verzeichnete ein Minus von vier Prozent.

 

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