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VW Aktie: Volkswagen nun auch in EU unter Druck

Nun nimmt die EU auch VW ins Visier. EU-Kommissarin Elzbieta Bienkowska fordert, dass europäische Kunden von VW im Rahmen des Abgasskandals dieselbe Entschädigung erhalten wie amerikanische.

In einem Interview mit der WELT betonte Unternehmenschef Matthias Müller die negativen wirtschaftlichen Konsequenzen, die diese Forderung für den Konzern mit sich bringt. Noch sei der Konzern finanziell solide aufgestellt, aber die Angleichung von Europa an amerikanische Zahlungen würde ihn wirtschaftlich überfordern.

Müller: Vergleich mit US-Zahlungen unangebracht

Im Laufe der letzten Woche hatte sich VW mit den amerikanischen Klägern und Behörden im Abgas-Skandal auf Schadensersatzzahlungen von rund 15 Mio. US-$ geeinigt. Darin enthalten sind Entschädigungen von mindestens 5.100 US-$ pro manipuliertem Auto.

Diese Zahlungen werden nun auch für europäische Kunden gefordert. Laut Müller missachte dies aber die unterschiedlichen Sachlagen.


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In den USA wurden lediglich 500.000 der weltweit 11 Millionen betroffenen Fahrzeuge verkauft. Entsprechend wären die Konsequenzen europäischer Zahlungen wesentlich gravierender.

Außerdem seien die Grenzwerte, die in den USA eingehalten werden müssen, niedriger als in Europa, sodass eine Umrüstung der Fahrzeuge eine weniger starke finanzielle Belastung darstelle. Europäische Kunden können daher nicht mit gleichen Entschädigungszahlungen rechnen.

VW-Aktie: Kurzfristiger Kurseinbruch

Die Börse reagierte schnell auf diese Zukunftsprognosen: Stand die VW-Aktie bei Börsenöffnung noch bei 115,00€, führte das Interview von Müller zu einem Tagestiefwert von 109,85€.

Nachdem der Abgas-Skandal den Kurs 2015 massiv hatte abstürzen lassen, war die VW-Aktie überraschend stark ins neue Jahr gestartet. Viele Anleger ziehen sie deshalb wieder als Investitionsmöglichkeit in Betracht. Aber lohnt sich die Investition wirklich?

Nicht nur Verbraucherschützer äußern ihr Unbehagen wegen Müllers Aussagen. Auch seitens der Großkunden gibt es ernste Vorwürfe: VWs Großkunde „Deutsche See“ erwägt, VW auf bis zu 10 Mio. € für die Rückabwicklung der Leasingverträge zu verklagen. Der Unternehmens-Fuhrpark besteht aus 450 VW-Fahrzeugen.


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Ein solcher Rechtsstreit würde auch an VW nicht spurlos vorbeigehen.

Zukunft: Agenda 2025

Erst am 14. Juni hatte Volkswagen die neue Konzernstrategie vorgestellt, die das Unternehmen aus der Krise führen soll. An der Börse sorgte diese zunächst für Negativzahlen.

Dabei ist die Agenda 2025 zukunftsorientiert: Müller erläutert, dass sie die Elektromobilität und das autonome Fahren in den Fokus der Produktion rücke und die aktuelle Produktpalette hinterfrage. Die Mission E von Porsche könne dabei als Leitbild für nachhaltige Fahrzeuge dienen.

Wie die Umsetzung der Agenda den Aktienkurs langfristig beeinflussen wird, bleibt abzuwarten.

Die aktuellen Entwicklungen des Abgasskandals lassen den Wert der VW-Aktie erneut fallen und stellen ein Risiko für Anleger dar. Langfristig könnte die neue Agenda des Konzerns aber Anlass bieten, die Aktie weiterhin für zukünftige Investitionen im Blick zu behalten.

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