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VW Aktie: Volkswagen-Aktie: Profitieren Sie jetzt von dem Gefallenen Engel

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von Unternehmen, deren Aktienkurse von einem auf den anderen Tag um 20% und mehr einbrechen. Erst am Dienstag hat der Maschinenbauer Manz seine Prognose-Ziele gesenkt und bekam sofort die Quittung von den Anlegern.

Insbesondere die konjunkturelle Abkühlung in China sowie die Entwicklungen an den chinesischen Kapitalmärkten in den vergangenen Wochen haben laut Manz bei den Kunden zu einer deutlich zurückhaltenden Investitionsbereitschaft geführt. Die Aktie stürzte zeitweise um 34% in den Keller.

Das bedeutet, dass ein Drittel des Börsenwertes verbrannt ist. Das ist ein unglaublicher Kursverlust, aber bei einer Kappung der Gewinnprognose ein relativ normaler Vorgang an der Börse.

Häufigstes Argument für das starke Einbrechen der Aktienkurse in diesen volatilen Zeiten ist und bleibt die Unsicherheit.


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Anleger sorgen sich um die weltweite Konjunktur wie beispielsweise um die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, die sich gerade auf exportstarke deutsche Unternehmen sehr negativ auswirken kann. Institutionelle Anleger halten dann gerne mal die Füße still, zumal sie ihr Kapital für die zahlreichen anstehenden Börsengänge vorhalten.

VW: Abgas-Skandal beendet jahrelange Rekordfahrt

Einen heftigen Kursrutsch mussten auch die Anleger bei Volkswagen hinnehmen. Das Drama um den Abgas-Skandal beendete abrupt eine jahrelange Rekordfahrt. Im September hatte das Unternehmen eingestanden, bei Abgas-Tests auf dem Prüfstand mit Softwarehilfe die Ergebnisse für Diesel manipuliert zu haben.

Die Software schaltet in Testsituationen in einen Sparmodus. Weltweit geht es bei Dieselgate um etwa 11 Mio. Autos der Marken VW-Pkw, VW-Nutzfahrzeuge, Audi, Seat und Skoda. Allein in Deutschland müssen 2,4 Mio. Diesel ab Januar 2016 in die Werkstatt. EU-weit sind 8,5 Mio. Fahrzeuge betroffen.

Der VW-Chart hat sich seither in ein Bild des Schreckens gewandelt: Notierte die Vorzugsaktie im März dieses Jahres noch oberhalb der 250-Euro-Marke, tut sie sich momentan schwer damit, sich nachhaltig oberhalb der 100-Euro-Marke zu halten.

Chart Volkswagen Vz.-Aktie

(Quelle: comdirect.de)

Milliardenverlust wegen hoher Rückstellungen

Nun folgt dem zuletzt miserabelem Kursverlauf wie erwartet eine durchwachsene Quartalsbilanz. Der Abgas-Skandal drückt den Wolfsburger Konzern erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder in die roten Zahlen. Im abgelaufenen dritten Quartal musste der Autobauer wegen der hohen Rückstellungen für die Folgen der Diesel-Manipulationen (rund 6,7 Mrd. Euro) einen Milliardenverlust ausweisen. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) stehen im dritten Quartal rund 3,5 Mrd. Euro Minus, und auch unter dem Strich ist das Ergebnis mit minus 1,7 Mrd. Euro tiefrot.


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Trotz Krise wacker geschlagen

Die Kosten für die Folgen der weltweit 11 Mio. Diesel mit manipulierten Abgaswerten verdecken, dass sich Europas größter Autobauer eigentlich im dritten Quartal wacker schlug. Trotz der Krisen in Brasilien und Russland und des Gegenwinds in China greifen die laufenden Bemühungen um mehr Kostendisziplin. So lief es etwa beim Sorgenkind VW-Pkw besser. Waren vor Zinsen und Steuern im Herbst 2014 nur 2,30 Euro je 100 Euro Umsatz geblieben, sind es nun 2,80 Euro. Selbst der Verlustbringer Seat schreibt schwarze Zahlen.

Und es gibt noch eine Stütze: Die Wolfsburger hatten sich im Sommer endgültig vom früheren Partner Suzuki getrennt. Durch den Verkauf der gehaltenen Suzuki-Anteile konnte Volkswagen 1,5 Mrd. Euro als positiven Sondereffekt im Finanzergebnis buchen.

Lohnt es sich in „Gefallene Engel“ einzusteigen?

Viele unserer Leser fragen uns, ob dieser starke Kurseinbruch bei Volkswagen gerechtfertigt sei und sich ein Nachkauf nicht anböte. Überhaupt scheinen Sie, liebe Leser, ein großes Interesse an Aktien zu haben, die starke Einbrüche verzeichnen. Was ist dran am Mythos „Gefallener Engel“? So nennt man Aktien, die tief gefallen sind, aber denen man zutraut, dass Sie wieder ansteigen. Die Börsenlegende Andre Kostolany sagte einmal dazu:

„Ich habe oft auf die sogenannten Turnarounds gesetzt. Sie sind eine weitere Chance, den Gesamtmarkt in der Performance um ein Vielfaches zu übertreffen. Mit Turnarounds sind Unternehmen gemeint, die in einer tiefen Krise stecken, Verluste machen und vielleicht sogar kurz vor der Pleite stehen. Die Kurse sind dementsprechend im Keller. Wenn aber diese Gesellschaften den Turnaround schaffen und wieder Gewinne erzielen, schnellen die Kurse steil empor.“

So profitieren Sie von den gefallenen Auto-Werten

Doch damit ist Ihre Frage, „soll ich in ‘Gefallene Engel‘ einsteigen“, noch nicht beantwortet. Die entscheidende Frage ist doch, wie übrigens bei jedem Investment: Wie unterscheide ich Turnaround- von Pleitekandidaten und wann lohnt sich der Einstieg?

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Über den Autor Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld betreut als Redakteurin den neuen Dienst Aktien Daily.

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