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VW Aktie: Volkswagen-Aktie: Achtung, festhalten! Jetzt geht es richtig abwärts!

Der Hingucker an der Börse an diesem Montag war die Aktie des Wolfsburger Autobauers Volkswagen. Die Unruhen in Russland, Brasilien und China stellen große Herausforderungen für den DAX-Konzern dar und setzten auch der VW-Aktie in den vergangenen Wochen stark zu.

Gerade, als die Börsenprofis langsam damit begonnen haben, ihre Empfehlungen für die Auto-Aktie wieder anzuheben, mit der Begründung, dass der Titel einfach viel zu heftig abgestraft worden und auch die China-Flaute mittlerweile im Kurs eingepreist sei, bricht die Aktie abermals dramatisch ein. Der Grund: Ein Abgas-Skandal in den USA. Finanzexperten und Aktionäre schütteln den Kopf über Volkswagen.

Es droht eine Milliarden-Strafe

Einen Skandal um manipulierte Abgastests in den USA ist so ziemlich das Letzte, was die ohnehin schon deutlich gebeutelte VW-Aktie in diesen Tagen noch gebraucht hätte. Am Finanzmarkt herrscht Fassungslosigkeit. Die US-Umweltbehörde wirft dem Konzern vor, mit einer Software Vorgaben zur Luftverschmutzung umgangen zu haben.


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Seit 2008 wurde demnach in fast einer halben Million Autos die beanstandete Software installiert. Dem Konzern drohen Strafen von bis zu 37.500 Dollar pro Auto, hieß es von Behördenvertretern. Das wäre eine Gesamtstrafe von mehr als 18 Mrd. Dollar.

„Auch wenn die Strafen nicht so hoch werden, die Entwicklung ist ein Desaster“, sagt Heino Ruland, Head of Research beim Brokerhaus ICF. „Inklusive Entschädigungen kann das sehr teuer werden“, so der Analyst. Noch schlimmer: Die Neuwagenverkäufe könnten in den USA kräftig zurückgehen. Da der Skandal auch Audi betreffe, könnte der Konzern erst einmal deutliche Marktanteile in den USA verlieren.

Massive Belastung für VW-Aktie

Analysten und Händler reagierten mit Unverständnis und Ungläubigkeit auf das Eingeständnis von Volkswagen, mit Hilfe einer Software die Resultate von Abgasuntersuchungen bei Diesel-Autos in den Vereinigten Staaten geschönt zu haben. Die VW-Vorzugsaktie brach am Morgen um über 16% auf rund 125 Euro ein. Damit ist sie inzwischen 130 Euro von Ihrem Rekordhoch bei 255 Euro im März diesen Jahres entfernt.


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Chart VW Vz. Aktie

(Quelle: comdirect.de)

Immenser Imageschade

Die Experten des US-Analysehauses Bernstein haben eigenen Angaben zufolge über das Wochenende mit einem ehemaligen Angestellten der US-Umweltbehörde EPA gesprochen und kommen zu dem Schluss: „Das ist wirklich sehr ernst.“ Viel werde nun davon abhängen, wie VW mit der Angelegenheit in den USA umgehe, führten die Bernstein-Experten aus. „Verantwortung abstreiten“ oder „einfach Ruhe bewahren“ werde in den USA nicht funktionieren.

„Unglaublich“, hieß es von einem Aktienhändler am Morgen. Der Schaden für die Marke sei immens. Analyst Sascha Gommel von der Commerzbank spricht von einem schweren Schlag für VW und die gesamte Dieselbranche in Deutschland. Der Commerzbank-Experte spekulierte auch darüber, ob VW möglicherweise neben der drohenden Milliardenstrafe auch die betreffenden 482.000 Autos in den USA zurückkaufen müsse.

Das Analysehaus Equinet rechnet mit einer harschen Antwort der Umweltbehörde und einer hohen Strafe. Für die VW-Aktie ist das eine massive Belastung. Etliche Analysten haben ihr Kursziel für die Aktie gesenkt. Die VW-Schwäche belastet heute den gesamten Sektor: Die BMW-Aktie verliert 4%, Daimler 4,3% und Continental ebenfalls 4,3%.

Anleger stehen jetzt vor der Frage, was mache ich mit der VW-Position in meinem Depot? Halten? Verkaufen? Oder sogar den Rücksetzer zum Zukauf nutzen?

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Über den Autor Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld betreut als Redakteurin den neuen Dienst Aktien Daily.

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