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VW Aktie: Volkswagen: 2016 als Nullsummenspiel?

Das Jahr 2015 war aus Sicht von Volkswagen ein Jahr zum Abhaken – und das Jahr 2016 verlief kaum besser.

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen, der im September 2015 öffentlich geworden war, hat tiefe Kratzer im Image des Konzerns hinterlassen und die gesamte Branche mit in Verruf gebracht. Sicherlich, die in Prospekten beworbenen Angaben über Kraftstoffverbrauch oder Abgasausstöße erschienen Kunden schon immer reichlich schöngerechnet und lagen in der Regel ein Stück unterhalb dessen, was im täglichen Straßenverkehr tatsächlich an Sprit verbrannt wird.

Dass aber systematisch manipuliert und hinters Licht geführt wurde und zwar im großen Stil, bei diversen Modellen und einen längeren Zeitraum, das schürt ein immenses Misstrauen gegenüber Automobilherstellern im Allgemeinen und Volkswagen im Besonderen.

Bloß kein Schadenersatz in Europa

Schnell reagiert haben vor allem die USA, wo Verbraucherrechte und Schadenersatzansprüche juristisch anders gehandhabt werden als hierzulande. Jeder einzelne Kunde, dessen Fahrzeug von „Dieselgate“ betroffen war, durfte auf hohe Zahlungen hoffen. Zudem haben die zuständigen US-Behörden einen milliardenschweren Vergleich mit den Wolfsburgern ausgehandelt. Volkswagen hat sich darauf eingelassen, um Schlimmeres zu vermeiden – aber wohl auch, weil die USA ein vergleichsweise kleiner Absatzmarkt für den Konzern sind.


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Während in den Vereinigten Staaten gerade einmal eine halbe Million Fahrzeuge von dem Skandal betroffen sind, fahren auf Europas Straßen rund 8 Millionen Autos mit der Manipulationssoftware. Entschädigungszahlungen wären hier dementsprechend wohl wesentlich höher. Doch das hat VW wohl kaum zu befürchten.

Kunden sollten nicht auf EU-Lösung hoffen

Zwar hat die EU-Kommission gegen Deutschland und sechs weitere Länder ein Verfahren eingeleitet, weil sie keine Sanktionen gegen Volkswagen verhängt haben beziehungsweise dies teilweise gar nicht konnten, weil sie eine entsprechende EU-Richtlinie aus dem Jahr 2007 immer noch nicht in nationales Recht umgesetzt haben.

Doch die Mühlen der europäischen Bürokratie mahlen bekanntlich recht langsam. Bis in dem Verfahren eine rechtsverbindliche Entscheidung vorliegt, dürften Jahre ins Land ziehen. Den betroffenen Kunden wird das jedoch ohnehin nicht viel nützen.

Bereits früh haben Experten klargestellt, dass die zivilrechtlichen Ansprüche hier anders geregelt sind als in den USA und etwa deutsche Kunden eben nicht auf konkrete Zahlungen hoffen dürfen wie US-Kunden. Das ist wirtschaftlich gut aus Sicht von Volkswagen, andernfalls wäre womöglich gar die Existenz der Wolfsburger bedroht. Nicht wenige forderten in den Monaten nach Bekanntwerden des Skandals ohnehin die Zerschlagung des Megakonzerns, der inzwischen zahlreiche Automarken unter seinem Dach bündelt.


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Doch auf den zweiten Blick könnte das Ganze nach hinten losgehen, denn VW zeigt sich europäischen Kunden gegenüber zugeknöpft und knauserig. Ein Rückruf und ein Softwareupdate – das war’s. So richtig vertrauensstiftend wirkt das auf die meisten eher nicht.

VW Aktie 2016: Außer Spesen nichts gewesen?

Anleger zeigten sich da insgesamt etwas gnädiger: Im Vergleich zum Beginn des Jahres notierte die Volkswagen Aktie Ende vergangener Woche nur noch knapp 2 Prozent im Minus. Unterm Strich könnte 2016 also ein Nullsummenspiel werden.

Angesichts immer wieder neuer Negativschlagzeilen rund um den Dieselskandal dürfte das als relativ gute Nachricht gewertet werden. Die meiste Zeit des Jahres pendelte das Papier im Bereich zwischen 110 und 130 Euro. Vor anderthalb Jahren, im Frühjahr vor dem Crash, kostete die Aktie noch über 250 Euro.

Mittlerweile aber geben auch Analysten wieder grünes Licht, zuletzt gab es mehrere Kaufempfehlungen mit Kurszielen von bis zu 180 Euro (UBS).

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Über den Autor Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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