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RWE Aktie: RWE-Aktie: Insider greifen trotz schlechter Nachrichten wieder zu

Wieder müssen die Anleger der RWE-Aktie Nervenstärke beweisen. Denn die Lage des Energieversorgers aus dem DAX-Index spitzt sich weiter zu. Aufgrund neuer Milliardenabschreibungen auf den europäischen Kraftwerkspark steuert der Konzern wahrscheinlich erstmals in seiner Geschichte auf einen Jahresverlust zu.

RWE Aktie im 3-Jahres-Chart - riesiger Verlust trifft auf zuletzt leichte Erholung

3-Jahreschart der RWE Aktie

Erst im Herbst hatte es Abschreibungen in Höhe von 1,4 Mrd. Euro gegeben, auch hier war der Kraftwerkspark betroffen. Dass es nun erneut zu massiven Abschreibungen kommt, liegt vor allem an den einbrechenden Preisen an den Großhandelsmärkten. Diese liegen nach Branchenangaben bei unter 40 Euro pro Megawattstunde. Damit sich aber beispielsweise der Betrieb eines Gaskraftwerks lohnt, wäre ein Preis von 55 Euro nötig.

Insider greifen bei RWE-Aktien wieder zu

Eine gute Nachricht für die Aktionäre hat der Konzern dennoch: Die Dividende, die erst im vergangenen Herbst von 2 auf 1 Euro je Aktie halbiert wurde, bleibt vorerst unberührt. Und auch in Sachen Insiderkäufe tut sich endlich wieder was: Ende Januar stockten drei Unternehmensinsider ihre Bestände an RWE-Aktie auf.

DatumName InsiderStellungAnzahlKurs in EuroVolumen in Euro
30.01.

2014

Dagmar

Schmeer

Aufsichtsrat78027,2121.222
27.01.


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2014

Sulmana Vermögens-

verwaltung GmbH

Juristische Person40027,1210.848
20.01.

2014

Sulmana Vermögens-verwaltung GmbHJuristische Person40026,9910.794

Wertkorrekturen schlagen auf Nettoergebnis durch

Neben den Abschreibungen auf den Kraftwerkspark identifizierte RWE auch Wertberichtigungsbedarf beim Geschäft mit Erneuerbaren Energien und bei Beteiligungen im Volumen von etwa 3,3 Mrd. Euro. Mit 2,9 Mrd. Euro entfällt der Großteil davon auf die konventionelle Stromerzeugung zum Beispiel mit Kohlekraftwerken.

Alle Wertkorrekturen schlagen auf das Nettoergebnis des Unternehmens durch. Dies hatte nach den ersten neun Monaten bei gut 600 Mio. Euro gelegen und damit nur noch ein Drittel des Vorjahreswerts betragen. Analysten erwarten jetzt mitunter einen Verlust für das abgelaufene Jahr 2013.

Equinet-Experte Michael Schäfer beispielsweise rechnet mit einem Minus von etwa 1 Mrd. Euro. Das wäre der erste Nettoverlust des Unternehmens überhaupt.

Die Wertberichtigungen haben allerdings keine Auswirkungen auf das sogenannte nachhaltige Nettoergebnis. Dieses ist für die Dividende ausschlaggebend, die entsprechend unberührt bleibt.

Kosten sollen weiter sinken

Wind- und Sonnenenergie sind im Zuge der Energiewende so schnell gewachsen, dass sie theoretisch den deutschen Strombedarf an vielen Tagen allein decken könnten.

Wegen des im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Einspeisevorrangs und der Festvergütungen weit über Marktniveau verdrängen die Erneuerbaren die konventionellen Kraftwerke. Diese stehen deshalb viel häufiger als geplant still und rentieren sich in vielen Fällen kaum noch.

„In ganz Europa stehen derzeit vor allem Erdgas- und Steinkohlekraftwerke unter einem hohen wirtschaftlichen Druck“, erklärt RWE-Chef Peter Terium. RWE trage den „tiefgreifenden Veränderungen“ der Rahmenbedingungen auf dem europäischen Erzeugungsmarkt Rechnung. Er kündigte an, die Kosten des Kraftwerksparks weiter senken zu wollen, um so die Ertragskraft zu steigern.


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RWE Chef Peter Terium

Peter Terium – Vorstandsvorsitzender der RWE AG – Quelle: RWE Pressefoto

Mit der Ankündigung, notfalls Gaskraftwerke schließen zu müssen, hat der Konzernlenker zudem erst am Sonntag erneut auf Subventionen für Reservekraftwerke gedrängt. „Wir brauchen bis Ende der Dekade diese Kraftwerke, nur ich kann sie ja nicht bis dahin einfach rumstehen lassen.“

Expertenmeinung zur RWE Aktie: Hoffnung auf ein Comeback

Das Chartbild der RWE-Aktie hat sich zuletzt wieder deutlich aufgehellt. Das Papier notiert aktuell bei 27,38 Euro. Die Experten vom Stuttgarter AktienBrief meinen zu dem Energieversorger: „Deutsche Versorger-Aktien sind momentan mega-out, fast alle Börsianer stehen ihnen skeptisch gegenüber. Historisch betrachtet sind das aber meist die besten Einstiegszeitpunkte.

Hoffnung auf ein Comeback für RWE gibt es durchaus: Hatten viele Atomkritiker nach Fukushima vor allem die Zerschlagung der großen Energiekonzerne im Sinn, macht sich inzwischen in immer mehr Köpfen die Überzeugung breit, dass es nicht ohne Großkonzerne in der Energieversorgung geht.

Chart der RWE Aktie seit Anfang 2014 - Deutliche Erholung

RWE Aktie im Chart seit Anfang 2014

Sie können Systemverantwortung übernehmen und auch große Investitionen stemmen. Außerdem wirken sie stabilisierend. Hoffnung macht auch die neue große Koalition, die in ihrem Koalitionsvertrag konventionelle Kraftwerke, also beispielsweise Kohle- und Gaskraftwerke, so wie sie RWE betreibt, als unverzichtbaren Bestandteil des Energiemix bezeichnet. Gut möglich, dass bei RWE inzwischen der Boden erreicht ist – und der Kurs in einigen Jahren deutlich höher steht als heute.“

Seinen Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 wird der Energie-Riese voraussichtlich am 4. März vorlegen. An den Prognosen für 2013 – diese beziehen sich vor allem auf Kenngrößen, aus denen Abschreibungen herausgerechnet sind – änderte das Unternehmen nichts. Mögliche Änderungen an den Prognosen für das laufende und die kommenden Jahre will Terium ebenfalls bei der Vorlage der Gesamtjahreszahlen verkünden.

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Über den Autor Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld betreut als Redakteurin den neuen Dienst Aktien Daily.

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