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Lufthansa Aktie: Lufthansa Aktie im Fokus: Vom DAX 30-Schlusslicht zum Zugpferd

Der Ölpreis befindet sich seit Monaten mehr oder weniger im freien Fall. Gerade zieht er etwas an, da vermutet wird, dass Russland eventuell Förderkürzungen vornehmen will. Doch langfristig gehen Experten davon aus, dass der Ölpreis auf dem niedrigen Niveau bleiben wird. Zu groß sind die Mengen an Öl, die auch dank des US-Fracking-Booms auf den Markt kommen.

Licht und Schatten des Ölpreisverfalls

Der niedrige Ölpreis wirkt sich jetzt erstmals auch auf die Kreditwürdigkeit der beiden Ölriesen Exxon Mobil und Chevron aus. So senkte die Ratingagentur Standard & Poors am Wochenende den Ausblick für die beiden Ölmultis. Sie müssen mit niedrigeren Ratings rechnen.

Während die Ölriesen vor einer Abwertung stehen, gibt es auf der anderen Seite zahlreiche Profiteure des Ölpreisverfalls. Wie Sie sich sicher denken können, sind das diejenigen Unternehmen, die Öl in großen Mengen benötigen, so zum Beispiel die Fluggesellschaften. Denn da Öl so billig ist wie nie, halbieren sich auch die Spritpreise der Airlines und damit die Kosten, zumindest in diesem Bereich.

Fluggesellschaften profitieren von billigen Ölpreisen

Dass das letztlich auch den Fluggästen zugutekommt, zeigt die irische Billigfluggesellschaft Ryanair. So hat der Konzern gerade verkündet die Ticketpreise noch weiter zu senken. Ein Flug von Köln/Bonn nach Berlin soll bald nur noch 5,99 Euro kosten.

Diesen Kampfpreis will Ryanair geben, um den Verdrängungskampf gegen die deutschen Airlines weiter voranzutreiben. Ryanair will zukünftig weitere deutsche Strecken anbieten, um sich noch mehr Marktanteile zu sichern.


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Trendumkehr bei der Lufthansa

Auch bei der Lufthansa halbieren sich im Zuge des Ölpreisverfalls die Spritkosten. Da die Lufthansa aber eine ganz andere Kostenstruktur aufweist als Ryanair, hat dies leider kaum Einfluss auf die Bilanz. Dafür haben Lufthansa-Aktionäre derzeit einen ganz anderen Grund zur Freude: Die Aktie der Kranich-Airline mausert sich langsam aber sicher zum Börsen-Überflieger…

Noch im letzten Jahr gehörte die Lufthansa-Aktie durch die zahlreichen Streikquerelen und der stark auftrumpfenden Konkurrenz der arabischen Airlines auf der Langstrecke und der Billigflieger a la Ryanair zu den DAX-Verlierern. Doch im vergangenen Quartal kam es zur Trendumkehr. In den turbulenten Zeiten der letzten Wochen nahm die Airline sogar Platz zwei der besten DAX-Werte ein. Nur der Indexneuling Vonovia (ehem. Deutsche Annington) konnte noch besser abschneiden.

25% Plus innerhalb eines Monats

Es ist schon beachtlich, wie viele Anlegerfantasien die Anteilsscheine der Kranich-Airline in den vergangenen Wochen mobilisieren konnten. Von Anfang September bis Anfang Oktober zog die Lufthansa-Aktie um satte 25% an. Noch deutlich beachtlicher wird dieser Kurssprung, wenn man bedenkt, dass in dieser Börsenphase der DAX gerade unter das Niveau des Jahresstarts rutschte.

Chart Lufthansa-Aktie

(Quelle: comdirect.de)

Starkes Sommergeschäft

Grund für das gute Abschneiden der Lufthansa waren die besseren Aussichten. So hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr Anfang September verkündet, das selbst gesteckte Ziel eines Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,5 Mrd. Euro im Gesamtjahr „komfortabel“ erreichen zu können.

Die guten Aussichten beruhen auf dem starken Sommergeschäft, das das „beste überhaupt“ gewesen sei, verkündete Spohr. Einige Analysten gehen sogar davon aus, dass 1,6 bis 1,7 Mrd. Euro Gewinn möglich sind.

Gegenwind ist möglich

Allerdings dürfen sich die Luftfahrtgesellschaften nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen sich auf möglichen Gegenwind in Form von steigenden Zinsen und Ölpreisen gefasst machen. Laut einer unlängst von CIT Aerospace, einem Flugzeugleasing- und Finanzierungsunternehmen, durchgeführten Umfrage mit mehr als 100 Führungskräften von Fluggesellschaften und Airline-Finanzgebern weltweit, erwartet die Mehrheit der Befragten einen Anstieg von Zinssätzen und Kraftstoffpreisen, der potenziell höhere Risiken für den Sektor mit sich bringt.


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Alles in allem hat die Lufthansa aber ihre Hausaufgaben gemacht und scheint die gravierendsten Probleme allesamt gelöst zu haben. Auch wenn es zu weiteren Streiks kommen sollte, ist das damit verbundene Risiko wohl zunächst begrenzt.

Die nächsten Quartalszahlen, die die Gesellschaft Ende Oktober vorlegen wird, werden zeigen, ob der Kranich wieder richtig abhebt oder eine erneute Bruchlandung erlebt. Aktuelle Analysteneinschätzungen zur Lufthansa-Aktie finden Sie in der Übersicht unten.

Aktuelle Analysteneinschätzungen zur Lufthansa-Aktie

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat am Montag die Anteilsscheine der Lufthansa von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 12,60 auf 14,00 Euro angehoben.

Sie habe nach den zuversichtlichen Aussagen der Unternehmensführung ihre Schätzungen erhöht und liege mit ihren Prognosen für das bereinigte EBIT-Ergebnis in diesem Jahr rund 27% und 2016 um 30% über der Markterwartung, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in ihrer Studie.

Nachfolgend weitereaktuelleAktienempfehlungen im Überblick:

DatumAnalystenempfehlungZiel in EuroPotenzial
05.10.2015Kepler Cheuvreux hebt Lufthansa auf ‚Buy‘ und Ziel auf 14 Euro14+4%
02.10.2015HSBC hebt Lufthansa auf ‚Buy‘ – Ziel 15 Euro15+12%
30.09.2015DZ Bank hebt Lufthansa auf ‚Kaufen‘ und fairen Wert auf 14 Euro
28.09.2015Equinet hebt Ziel für Lufthansa auf 20 Euro – ‚Buy‘20+49%

 

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Über den Autor Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld betreut als Redakteurin den neuen Dienst Aktien Daily.

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