MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 7 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Lufthansa Aktie: Erneuter Streik bei der Lufthansa: das können Sie traden!

Kunden und Anleger rieben sich die Augen, als die Pilotengewerkschaft Cockpit vergangene Woche neue Streiks ankündigte. Auch wenn zum Wochenstart eine kurzfristige Streikpause eingetreten war, sind die Piloten seit Dienstag wieder im Ausstand.

Wie sah das Kursbild der Lufthansa Aktie bei den Streiks in den vergangenen Jahren aus? Kurzfristig erholte sich die Aktie in den vergangenen Jahren jeweils von den streikbedingten Kurseinbrüchen, doch in der Langfristtendenz geht die Aktie seit 2014 nach unten. Mit Zertifikaten können Sie auch diese Entwicklung traden!

Es gibt gute Gründe für die Pläne des Lufthansa Managements: die Konkurrenz

Für die Deutsche Lufthansa AG wird die Luft dünn. Seit 2014 machen Streiks der Fluglinie das Leben schwer. 14 Arbeitsausstände durch die Pilotengewerkschaft Cockpit und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat das Unternehmen bisher hinnehmen müssen. Diese Woche folgt der 15. Streik.

Und die Konkurrenz schläft nicht. In puncto Kundenzufriedenheit und Sicherheit haben längst andere Anbieter der Lufthansa den Rang abgelaufen. Beim Preis sowieso. In den internationalen Tests schneiden beispielsweise Fly Emirates, Qantas und Malaysia Airlines besser ab, während das deutsche Unternehmen nur noch im Mittelfeld liegt.

Dabei bekommt die Lufthansa auch im Niedrigpreissektor zunehmend Konkurrenz. Nachdem bereits an den großen Lufthansa-Standorten Hamburg und München Billigflieger wie Easyjet, Transavia und Ryanair an den Start gingen, visiert Ryanair bereits den Heimatflughafen der Lufthansa an und will demnächst auch Frankfurt anfliegen.

225.000 Euro pro Jahr – Bestverdiener im Sparkurs!

Lufthansa reagierte mit dem Plan, die Kosten zu senken, um konkurrenzfähig zu bleiben. Harte Gehaltsverhandlungen mit den Mitarbeitern waren und sind die Folge. Denn der Konzern ist in einer hölzernen Gehaltspolitik gefangen, die wenig Spielraum zulässt und zu im aktuellen Marktumfeld überhöhten Gehältern führt. Gerade die Lufthansa-Piloten, die in den aktuellen Streiks um Gehaltserhöhungen kämpfen, zählen bereits jetzt zu den mit Abstand bestbezahlten Angestellten Deutschlands.


Die besten 7 TOP Aktien für 2017!

Diese 7 Aktien werden noch im Januar durch die Decke gehen! Jede dieser Aktien hat ein Kurspotenzial von MINDESTENS +100%!

Sichern Sie sich noch heute Ihren Anteil an dieser Gewinn-Orgie!

Klicken Sie HIER für die Namen der 7 TOP-Aktien ➜


Nach der zweijährigen Ausbildung kommt ein Lufthansa-Pilot inklusive der Zulagen für die nötigen Abend-, Nacht- und Wochenenddienste auf rund 73.000 Euro pro Jahr. Die konzerneigene Tarifautomatik führt zu jährlichen Gehaltserhöhungen bis hin zu einem Jahresgehalt von 225.000 Euro. Sehr viel Geld, verglichen mit den nur 75.000 bis 85.000 Euro, die wohl ein Pilot bei Ryan Air verdient.

Der Markt wächst – doch die Lufthansa tritt auf der Stelle

Logisch, dass es bei solchen Gehaltsunterschieden schwer wird, für den Markt attraktive Renditen zu erwirtschaften. Zumal der Konzern seit einigen Jahren sein Potenzial nicht voll ausschöpft. Zwar wuchs der Umsatz bei der Lufthansa seit 2007 schneller als der Gesamtmarkt. Pro Mitarbeiter macht die Lufthansa aber deutlich weniger Umsatz als manche Konkurrenz-Airline.

Die 119.000 Mitarbeiter des Konzerns erwirtschaften mit 32 Milliarden Euro einen im Verhältnis deutlich geringeren Jahresumsatz als die 60.000 Mitarbeiter der American Airlines. Die US-Amerikaner machen mit halb so vielen Mitarbeitern umgerechnet 20 Milliarden Euro pro Jahr – also rund ein Viertel mehr Umsatz pro Mitarbeiter.

Zahlungskräftige Kunden werden vom Streik vergrault, das rächt sich langfristig

Durch die Streiks wenden sich immer mehr Kunden von der Kernmarke der Lufthansa Group ab. Die Fluggastzahlen befinden sich zwar immer noch in einem Aufwärtstrend, doch in diese Statistiken zählen auch die Fluggastzahlen der Tochterfirmen mit hinein. So beförderte laut den letzten Geschäftszahlen die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines mit 1 Million Fluggästen 1 % mehr Passagiere als im Vorjahr, bei der Swiss Air stiegen die Passagierzahlen um 2 % auf 1,6 Millionen Fluggäste.

Am Erfolgskurs der Tochtergesellschaften kann die Kernmarke nicht teilhaben. Denn deren Kundenstruktur setzte sich bisher vor allem aus Geschäftskunden zusammen, die jedoch vermehrt auf verlässlichere Fluglinien umsteigen. „Die Rücksichtslosigkeit der Pilotenstreiks ruiniert den Markenkern der Lufthansa“, so der Vielflieger Thomas Sattelberger, der von 1994 bis 2003 Topmanager bei der Lufthansa und danach bei der Deutschen Telekom war.

Die Folge ist, dass sich immer mehr Stammkunden von der deutschen Fluglinie abwenden und der Lufthansa somit nur Last-Minute- und Gelegenheits-Kunden bleiben, die eher im Billigsegment und auf den Kurzstrecken anzutreffen sind. Mit diesen Angeboten macht der Konzern verhältnismäßig weniger Umsatz, als mit Langstreckenflügen, etwa im gewinnträchtigen Asien-Geschäft, bei dem besonders die Fluglinie Fly Emirates aufholt.


DAX bald 15.000 Punkte?

Plötzlich stürzen Anleihen ab. Und die große Geldflut fließt in den Aktienmarkt

7 Top-Aktien, die Sie jetzt schnell kaufen sollten

Hier Klicken für Gratis Studie ➜


Zudem kosten die Streiks das Unternehmen pro Tag etwa 20 Millionen Euro. Die Gesamtkosten der bisherigen Streiks bezifferte der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Carsten Spohr auf etwa 500 Millionen Euro.

Milliardenkonzern im Abwärtstrend!

Auf dem Chart befindet sich die Lufthansa-Aktie seit 2014 in einem volatilen Seitwärtstrend, mit teilweise sehr deutlicher Tendenz nach unten.

Dabei sind Kurseinbrüche bei allen bisherigen Streiks die Folge gewesen. Auf den ersten Pilotenstreik im April bis zur ersten Einigung im Herbst 2014 halbierte sich der Kurs beinahe, von knapp 20 auf zwischenzeitlich 11 Euro. Anschließend erholte er sich wieder, um im Zuge der großen Streiks im Dezember 2014 von 15 auf knapp 12 Euro zu fallen. Auf jeden Absturz folgten zwar jeweils eine leichte Erholung des Kurses und anschließend eine volatile Seitwärtsphase, doch den vorherigen Wert erreichte der Kurs bis zum nächsten streikbedingten Absturz nicht.

Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich auch der derzeit sehr günstige Rohölpreis nicht in der Performance der Aktie wiederspiegelt. Durch das Überangebot auf dem Markt, ist der Rohölpreis seit 2014 von knapp 90 auf zwischenzeitlich 30 US-Dollar gefallen und liegt jetzt bei knapp 47 US-Dollar. Die Airline spart also bei einem Verbrauch von mehr als 9 Millionen Tonnen Kerosin pro Jahr massig Geld.

lufthansa_301116

Derzeit steht der Lufthansa-Kurs bei 12,06 Euro mit leichter Tendenz nach unten. Nach den letzten Streiks ist zu erwarten, dass der Kurs in den nächsten Tagen auf 10 bis 11 Euro absacken und sich anschließend wieder etwas erholen wird.

Schnelle Gewinne trotz oder gerade wegen der Verluste bei der Lufthansa-Aktie!

Die größte deutsche Fluggesellschaft wird sich auf schwere Jahre einstellen müssen. Wahrscheinlich ist sie für die Zukunft nicht sonderlich gut gewappnet. Bei den Piloten, den Flugbegleitern und bei den Tochterunternehmen wird es bestimmt noch zusätzliche Streiks geben, unter denen die Aktie Schaden nehmen wird. Doch mit allen Kurseinbrüchen gehen Möglichkeiten für Ihr Trading einher, da sich der Kurs bisher jeweils kurzfristig erholt hat!

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Thomas Kallwass

Thomas Kallwass ist unser Spezialist für alternative Investment-Chancen. Seine Handelsstrategien sind wissenschaftlich untermauert.

Regelmäßig Analysen über Aktien erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Anleger-Informationen von Thomas Kallwass. Über 344.000 Leser können nicht irren.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt