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Dax 30: Konjunktur: Institute sehen Deutschland vor neuem Abschwung

Zuletzt gab es gute Nachrichten zur konjunkturellen Lage in der Eurozone. So ist die Stimmung in den Unternehmen und privaten Haushalten der Eurozone derzeit so gut wie seit fast sechs Jahren nicht mehr.

Das entsprechende Konjunkturbarometer Economic Sentiment Indicator (ESI) liegt aktuell bei 107,8 Punkten. Besonders deutlich stiegen die Werte im Einzelhandel und in der Industrie. Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe etwa kletterte zuletzt auf den höchsten Stand seit Juni 2011.

Stimmung bombig – Überhitzungsgefahr

So viel gute Stimmung bringt auch immer das Risiko einer kurzfristigen Überhitzung samt nachfolgenden Kater mit sich. Das Crashjahr 2011 dürfte in dieser Hinsicht vielen Lesern noch in unangenehmer Erinnerung ein.

Einige der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute warnen bereits davor, dass die fetten Jahre (oder besser Monate) bald vorbei sein könnten. Die gute Nachricht: Selbst die größten Skeptiker gehen nochmals von einem guten Jahr 2017 aus.

Nach Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher dürfte der deutschen Wirtschaft spätestens ab 2018 wieder mehr Gegenwind entgegen blasen. „Das Wirtschaftswachstum wird bergab gehen, daran besteht kein Zweifel“, sagte Fratzscher den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Die „goldenen Jahre“ dürften bald vorüber sein.


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Wirtschaftsforschungsinstitute sehen bereits eine deutliche Abkühlung

Der Ökonom sieht vor allem die Entwicklung am Arbeitsmarkt als Ursache für den schleichenden Abwärtsprozess. „Bereits heute können wir eine Million Stellen wegen des Arbeitskräftemangels nicht besetzen.

Wenn die Beschäftigtenzahl sinkt, geht auch das Wachstum zurück“, so Fratzscher weiter. Als Gegenmaßnahmen empfiehlt er Investitionen des Staates: „Die Regierung muss mehr in Infrastruktur investieren. Dabei geht es nicht nur um Straßen und Brücken, sondern auch um digitale Infrastruktur“.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI ist sogar noch etwas vorsichtiger in seiner Prognose. Für das abgelaufene Jahr 2016 erwartet man hier noch ein Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung von 1,8 Prozent. Für das gerade angelaufene Jahr 2017 erwartet das Institut aber nur noch ein BIP-Plus von 1,2 Prozent.

Das RWI erwartet dämpfende Effekte vom Außenhandel. Haupt-Wachstums-Stütze soll hingegen weiter die Inlandsnachfrage bleiben. Ähnlich wie das DIW sieht auch das RWI Probleme am Arbeitsmarkt auf Deutschland zukommen.

Während die (offizielle) Arbeitslosenquote in diesem Jahr noch bei 6,1 Prozent verharren soll, rechnen die Forscher ab 2018 mit einem merklichen (oder Merkel`schen?) Anstieg auf 6,4 Prozent, weil dann mehr anerkannte Flüchtlinge nach Abschluss von Integrationsmaßnahmen in der Arbeitslosenstatistik ankommen, in die sie jetzt noch nicht fallen.


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Die Prognosen der Wirtschaftsinstitute betrachte ich überwiegend als „unterhaltsam“. Entweder sind diese in der Regel zu optimistisch oder zu pessimistisch. Nur höchst selten wird der Nagel auf den Kopf getroffen. Aus diesem Grund sind die Prognosen auch zur Vorhersage von Kursentwicklungen ungeeignet.

Stimmung ähnlich euphorisch wie im Crashjahr 2011

Das größte Risiko für den DAX in diesem Jahr sehe ich in der zu guten Stimmung in der Wirtschaft und an den Börsen, wie mit dem Crashjahr 2011 vergleichbar ist. Bei so viel Optimismus bleibt kaum noch Raum für positive Überraschungen, aber viel Raum für unerwartete Enttäuschungen.

Vor allem in den umsatzarmen Sommermonaten sollten Sie sich daher auf unerwartete Kurskapriolen einstellen. Die Gefahr eines DAX-Crashs ist jedoch gering, solange das Wachstum nur zurückgeht und nicht deutlich einbricht. Immerhin besteht ja auch die Chance, vom aufkeimende US-Wachstum zu profitieren, dass sich der neue US-Präsident zum Ziel gesetzt hat.

Doch geradeweil dieses Börsenjahr mit viel Euphorie beginnt, sollten Sie den Kursen jetzt nicht hinterherlaufen. Es dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit bald günstigere Einstiegsmöglichkeiten geben.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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