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Dax 30: DAX Analyse: Jetzt 11.400 oder 13.200 Punkte?

Der jüngste „Trump-Schock“ an den Börsen (ich nenne ihn mal so, obwohl eine mögliche Regierungskrise in den USA nur Anlass und nicht Ursache dafür ist) hat beim DAX ernste charttechnische Bremsspuren hinterlassen.

Es deutet sich die Gefahr einer Bullenfalle an, die weitere deutliche Korrekturen in den kommenden Wochen nach sich ziehen kann. Die Bullen haben jedoch die Chance, das Ruder blitzschnell wieder herumzureißen. Neue Allzeithochs würden das Korrekturszenario auf jeden Fall hinfällig werden lassen.

DAX Tageschart: Jetzt 11.400 oder 13.200 Punkte?

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DAX vor weiterer 1000-Punkte-Korrektur?

Der DAX unternahm gestern einen ganz wichtigen Schritt in die falsche Richtung: Er fiel in seinen alten Aufwärtstrendkanal zurück, den er zuvor bereits nach oben verlassen hatte.


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Damit ist nicht nur die Rallybeschleunigung zurückgenommen, sondern es entsteht auch weiterer Korrekturbedarf durch die entstandenen Schieflagen einer Bullenfalle.

Kann in den nächsten Tagen kein neues Allzeithoch erzielt werden, wird sich das Korrektur-Szenario durchsetzen. Ein wichtiges Korrekturziel liegt dann bei 12.000 Punkten (Apriltiefs). Sollte diese Zone nicht halten, sind auch deutlich tiefere Ziele bei 11.400 Punkten möglich.

Angesichts möglicher bevorstehender „Wahlüberraschungen“ in Europa ist dies möglich. Bleibt hier alles ruhig, ist eine so tiefe Korrektur jedoch wenig wahrscheinlich. Die 12.000er Marke sollte den Bären dann genügen.

Die Hoffnung der Bullen

Es gibt natürlich auch noch Hoffnung für die Bullen. Die gestrige Tageskerze hat Bodenbildungscharakter. Sie könnte den Startpunkt einer direkten Rally auf neue Allzeithochs bilden.


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Der „Ausrutscher“ der letzten Tage könnte dann als politisch motivierte Pullback-Überreaktion an die alten Allzeithochs von 2015 gelten. Dazu muss aber sofort Kaufinteresse aufkommen – hohes Volumen und eine mitspielende US-Leitbörse eingeschlossen.

Beides sehe ich eher nicht. Auch haben die Indikatoren gerade erst auf frische Verkaufssignale gedreht. Einem ziemlich normalen Rücksetzer an die 50- oder sogar 200-Tage-Linie in den kommenden Wochen dürfte daher nicht mehr viel im Wege stehen. Am Aufwärtstrend ändert sich damit jedoch nichts.

Es wird lediglich eine Übertreibung normalisiert. Für Anleger also kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil: Es kommen in Kürze wieder günstigere Einstiegschancen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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